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Greifswald Junge Ruderer ganz vorn dabei
Vorpommern Greifswald Junge Ruderer ganz vorn dabei
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09:05 15.07.2013
Der Hilda-Jungenvierer mit Jasper Bahlmann, Jonas Wolff, Alexander Tews, Chris Lachmann und Steuermann Felix Giese wuchs über sich hinaus und zeigte eine sensationelle Vorstellung. Die Greifswalder holten Silber auf der Langstrecke. Quelle: Anke Beier

Rudern — Zwölf der jüngsten Wettkampfsportler des Greifswalder Ruderclubs Hilda 1892 hatten sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert.. Er bildet den jährlichen Wettkampfhöhepunkt der Zwölf- bis 14-Jährigen. Die Greifswalder stellten damit in Hamburg ein Fünftel der Teilnehmer der Landesauswahl von Mecklenburg-Vorpommern. Die Hansestädter überzeugten mit ihren tollen Leistungen und konnten vier Medaillen gewinnen — der Lohn für viele Stunden des harten Trainings der Athleten und dem nimmermüden Einsatz der Übungsleiterinnen Bianca Schramm sowie Theresia Beller.

Insgesamt gingen dort 960 Nachwuchsruderer an den Start.

Zunächst mussten alle Boote auf der 3000-Meter-Distanz starten. Der Hilda-Jungenvierer mit Jasper Bahlmann, Jonas Wolff, Alexander Tews, Chris Lachmann und Steuermann Felix Giese gewann mit einer überwältigenden Ruderleistung seinen Lauf und zog mit Platz zwei in der Gesamtwertung auf der Langstrecke ins A-Finale der Bundesregatta ein. Der technisch überzeugende Hilda-Mädchenvierer mit Katja Scholz, Maike Böttcher, Annalena Beier, Lena Kolberg und Steuermann Lukas Wolframm konnte die zweitbeste Zeit in seiner Abteilung und einen hervorragenden vierten Platz im Gesamtklassement der Jahrgänge 2000/01 errudern. Es fehlten nur 20 Sekunden auf den bronzenen Rang. Elisabeth Ohlert ruderte mit dem Stralsunder Vierer ebenfalls die zweitbeste Zeit auf der Langstrecke und gewann eine Silbermedaille für den Landesverband. Die Greifswalder hatten damit großen Anteil an dem sechsten Rang Mecklenburg-Vorpommerns in der Langstreckengesamtwertung.

Nach dem athletischen Zusatzwettbewerb galt es, bei der Bundesregatta die 1000-Meter-Distanz schnellstmöglich im Ruderboot zu überwinden. In spannenden A-Finals erkämpften sich die Jungen um Jasper Bahlmann den fünften Platz, die Mädchen um Katja Scholz verteidigten ihren vierten Platz von der Langstrecke. Für die Scholz-Crew fehlten diesmal nur fünf Sekunden zu einer Medaille. Lisa Kasel gewann im Leichtgewichtseiner das C-Finale und der Stralsunder Vierer mit Elisabeth Ohlert musste nur den Potsdamer Mädels den Vortritt lassen und konnte die Silbermedaille erfolgreich gegen das Boot vom Koblenzer RC verteidigen. Am Ende konnten alle Greifswalder Ruderinnen und Ruderer stolz und zufrieden eine Medaille mit nach Hause nehmen und hatten maßgeblichen Anteil an Platz zehn der Länderwertung.

Zusatzwettbewerb beim Hamburger Wettkampf
Beim Zusatzwettbewerb wurde die Vielseitigkeit der Nachwuchsruderer überprüft. Neben dem sogenannten Japanlauf musste eine Gegenstandsstaffel absolviert werden. Hinzu kam eine Überprüfung der Fähigkeiten im Schlusssprung, außerdem musste ein Sprungparcours durch Reifenbahnen absolviert werden.

Auch Wurfdisziplinen hatten die Teilnehmer zu bestreiten. Dazu zählten ein Zielwurf mit Hindernissen, der Medizinballweitwurf und der Ballwurf hinter dem Rücken. Abschließend mussten sich die Ruderer beim Hindernislauf mit gleichzeitigem Wassertransport über eine 100-Meter-Strecke beweisen.

Anke Beier

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