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Greifswald Kaiser Wilhelm und Pommerscher Krummstiel
Vorpommern Greifswald Kaiser Wilhelm und Pommerscher Krummstiel
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19:18 13.10.2018
Pomologe Jens Meyer bestimmt eine Apfelsorte Quelle: Eckhard Oberdörfer
Greifswald

Viele alten Apfelsorten schmecken nicht nur besser als die aus dem Supermarkt. Sie sind auch nicht anfällig gegen Krankheiten. Wie groß das Interesse an den alten Apfel- und Birnensorten ist, zeigte sich beim Obsttag im Greifswalder Arboretum. Pomologe Jens Meyer bestimmte ca. 50 verschiedene Sorten.

Andrang beim Obsttag im Greifswalder Arboretum und viel Lob für die Sorten aus DDR-Zeiten. Aus weitem Umkreis kamen Leute, um ihre Äpfel bestimmen zu lassen. Darunter war auch die Nationalfrucht des Nordostens, der Pommersche Krummstiel.

In der Regel mussten die Besitzer zur Bestimmung anstehen. Die Früchte des Pommerschen Krummstiels, des Pommerschen Schneeapfels, des Gelben Richards, des Kaiser-Wilhelm-Apfels und wie sie alle heißen, stammen von Bäumen aus der Region. Jens Meyer lobte die Vielfalt der wohl um die 3000 deutschen Sorten, im Supermarkt seien es nur fünf oder sechs.

Lob vom Experten gab es auch für die in der DDR in Müncheberg gezüchteten Sorten wie Alkmene, Undine, Carola und Clivia. Die könne er wegen ihrer Qualität, wegen des guten Geschmacks allen empfehlen.

Parallel zum Obsttag fand eine Pilzausstellung statt. Etwa 90 Sorten wurden gezeigt. Wer sich auskennt, findet auch in diesem Jahr genug. Besonders an Stubben wären 2018 viele Pilze wachsen, so Klapperschwamm und Krause Glucke, sagte Experte Lutz Schröder. Die „Kochtopfsorten“ wie Maronen und Steinpilze gibt es in diesem Jahr kaum.

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