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Karl-Marx-Platz: Ortsrat Innenstadt setzt auf Künstler der Region

Greifswald Karl-Marx-Platz: Ortsrat Innenstadt setzt auf Künstler der Region

Fünf Künstler haben auf Einladung der Stadt Entwürfe für ein Kunstwerk auf dem Karl-Marx-Platz eingereicht.

Greifswald. Fünf Künstler haben auf Einladung der Stadt Entwürfe für ein Kunstwerk auf dem Karl-Marx-Platz eingereicht. Geeignet ist keines, befand eine Jury aus fünf Künstlern, drei Verwaltungsmitarbeitern und einem Anwohner (die OZ berichtete).

10000 Euro hat der Wettbewerb gekostet, informierte Kulturamtsleiterin Anett Hauswald auf der Sitzung des Ortsrates Innenstadt. Die 20000 Euro fürs Kunstwerk stünden nicht mehr zur Verfügung, weil das Städtebaufördergeld für die Sanierung des Karl-Marx-Platzes bis Ende April abgerechnet werden muss. Das sei nicht zu schaffen.

Die Ortsteilvertretung Innenstadt will das nicht hinnehmen. Sie versucht, die 20000 Euro für Kunst zu retten. Ohne Gegenstimme beschlossen die Volksvertreter eine Bitte an OB Stefan Fassbinder (Grüne). Er soll einen offenen Wettbewerb für Künstler aus MV ausschreiben. Honorar für Entwürfe würde es nicht geben, so dass die 20000 Euro ausschließlich für Kunst zur Verfügung stünden. Als Jury solle die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum fungieren. Kriterien sollten Sichtbarkeit, Bezug zu Caspar David Friedrich und vorhandenes Geld sein.

Dass auf den Karl-Marx-Platz, und zwar an den Eingang von der Langen Straße aus, Kunst gehört, da waren sich nicht nur die Kulturamtsleiterin und die Abgeordneten einig. Der Bürger Oskar Gulla sprach sich in der Fragestunde für Skulpturen aus, die sich begegnen und so den Charakter des Platzes als Begegnungsstätte fördern. Auch eine Büste für Karl Marx sei denkbar, die bekäme man womöglich umsonst. Diese wohl nicht ganz ernst gemeinte Anregung fand indes Michael Hosang (SPD) gar nicht so schlecht.

Nach Ansicht des Greifswalder Bildhauers Heinrich Zenichowski lässt sich für 20000 Euro keine diesem Platz entsprechende Kunst schaffen. Der Ausweg wäre zusätzliches Geld aus dem Stadthaushalt.

Das wird bereits diskutiert. eob

OZ

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