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Karlsburg/Züssow demütigt Penzlin

Karlsburg/Züssow demütigt Penzlin

Die SG-Fußballer feiern 5:0-Sieg gegen torgefährlichstes Team der Landesliga Ost

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Marcus Bischoff (M.) schoss für die SG Karlsburg/Züssow gegen Penzlin das zweite und fünfte Tor.

Quelle: Ronald Krumbholz

Züssow/Greifswald Über Erfolge in der Fußball-Landesliga konnten sich an diesem Wochenende die Fans der SG Karlsburg/Züssow, des Greifswalder FC II und des FSV Blau-Weiß

Wir hatten einen sehr guten Tag und guten Fußball gespielt.“Edwin Hübner, Trainer

Greifswald freuen. In der Staffel Nord sind die GFC-Kicker jetzt Zweiter. Die Blau-Weißen stehen auf Platz sechs. In der Staffel Ost ist Karlsburg/Züssow Vierter.

SG Karlsburg/Züssow – Penzliner SV 5:0 (2:0). Dass die SG Karlsburg/Züssow mit einem 5:0 aus dem Spiel gegen den Penzliner SV als Sieger hervorgeht, damit hatte kaum jemand gerechnet. Schließlich hatten die Gäste selbst bisher in acht Spielen 41 Tore erzielt. So machte dieser Erfolg SG-Trainer Edwin Hübner rundum zufrieden: „Wir hatten einen sehr guten Tag, haben guten Fußball gespielt und uns gegen einen starken Gegner durchgesetzt.“

Die SG startete optimal in die Partie, schon nach fünf Minuten stand es 1:0. Die SG überließ in der Folgezeit den spielstarken Gästen die Initiative, setzte aber immer wieder Nadelstiche, sodass die rund 80 Zuschauer eine attraktive Partie sahen. Während Möller und Bischoff gute Chancen für die SG vergaben, hatten die Penzliner in der 30. Minute schon den Torschrei auf den Lippen, doch Lukesch stand nach einem Konter im Abseits. Kurz vor der Pause schlug die SG ein zweites Mal zu. Nach einem Foul in Strafraumnähe kam Bischoff mutterseelenallein zum Kopfball.

Kurz nach dem Seitenwechsel klingelte es ein drittes Mal im Penzliner Kasten. Die Gäste warfen nun alles nach vorn, doch die sehr gut sortierte SG verhinderte erfolgreiche Abschlüsse. Die SG nutzte die sich bietenden Räume gnadenlos, Eichelkraut und Bischoff spielten mit der SV-Abwehr Katz und Maus und erhöhten auf 5:0. Der Widerstand war gebrochen, gegen demoralisierte Gäste hätte die Heimelf sogar noch weitere Treffer nachlegen können.

SG: Prieß – Schneidewind, Troge, Stachowiak, Ron Oberländer – Seehausen, Brandenburg (Plünsch), Eichelkraut, Schuldt – Bischoff (Gutjahr), Möller (Rico Oberländer)

Tore: 1:0 Brandenburg (6.), 2:0 Bischoff (39.), 3:0 Brandenburg (47.), Eichelkraut (63.), 5:0 Bischoff (77.).

Greifswalder FC II – SG Empor Richtenberg 4:0 (3:0). Die Verbandsliga-Reserve des Greifswalder FC wusste nach drei Unentschieden in Folge endlich zu überzeugen. Vom Anpfiff weg dominierten die Gastgeber, die auch schnell zu einem Torerfolg kamen. Johannes Schönfeld versenkte den Ball schon in der 3. Minute. Nur zehn Minuten später kam Mannschaftskapitän Alexander Glandt nach einer Ecke von Patrick Kitschke mit dem Kopf an den Ball, Greifswald führte 2:0. Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Defensive zeigte der GFC eine couragierte Leistung und vereitelte die vereinzelt aufkommenden Versuche der Gäste. In deren Druckphase erzielten die Greifen noch vor der Pause die Vorentscheidung. Tommy Greinert trug sich in die Torschützenliste ein. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Hausherren ließen Ball und Gegner laufen und kamen durch den zweiten Treffer von Glandt sogar zum 4:0 (53.). Mit diesem deutlichen Zwischenstand im Rücken, erspielte sich der Aufsteiger noch die eine oder andere Möglichkeit. Diese blieben jedoch ungenutzt. Am Ende steht ein verdienter Heimsieg zu Buche.

Greifswalder FC: Claas – Krüger, Schröder, Glandt (64. Beyer), Kitschke – Galonski – Beutin, Kruse (72. Kruse) – Schönfeld, Sundt – Greinert (77. von Drehle).

Tore: 1:0 Schönfeld (3.), 2:0 Glandt (13.), 3:0 Greinert (34.), 4:0 Glandt (53.).

PSV Ribnitz-Damgarten – FSV Blau-Weiß Greifswald 2:4 (1:2). Mit dem dritten Sieg in Folge scheint der FSV Blau-Weiß endgültig in der Landesliga Nord angekommen zu sein.

Gegen den Tabellennachbarn, Ribnitz-Damgarten, gewann man auswärts mit 4:2.

Auch die Gastgeber hatten zuletzt dreimal in Folge einen Dreier eingefahren. Gegen die Hansestädter reichte es aber nicht zu etwas Zählbarem. Das Blau-Weiß-Team, das kurzfristig auf Philipp Kleberc und Kapitän Maximilian Klug verzichten musste – Christian Hildebrandt und Justus von Woedtke rückten in die Startelf – drückte gleich zu Spielbeginn auf die Führung und ließ sich auch vom überraschenden 0:1 nicht verunsichern. Dem starken Florian Voigt gelang nur fünf Minuten später der Ausgleich. Blau-Weiß behielt die Fäden in der Hand. Nach 27 Minuten traf Marco Sander aus spitzem Winkel nach einer Ecke zum 2:1. Damit war die Greifswalder Nummer 6 in den letzten fünf Pflichtspielen immer Torschütze. Die Greifswalder hatten genug Chancen, um die Partie noch vor der Pause zu entscheiden, doch es dauerte bis zur 50. Minute, ehe Voigt den PSV-Keeper erneut überwinden konnte. Blau-Weiß-Torhüter Tom Borchardt machte es dann noch einmal spannend, indem er einen Flankenball nicht klären konnte und das PSV-Team dadurch zu seinem zweiten Treffer kam. Voigt reagierte nach schöner Vorarbeit von Pascal Kuhles umgehend und stellte den alten Abstand wieder her. Dass Kuhles in der Schlussminute wegen eines überflüssigen Fouls mit Gelb-Rot vom Platz musste, war der einzige Wermutstropfen für die Reiter-Elf.

Blau-Weiß mit: Borchardt – Voß, Weylo, Kuhles – Ehlert, Sander – Hildebrandt (Walter), von Woedtke, Putzki – Voigt, Gust (Reiter).

Tore: 1:0 Bastian (8.), 1:1 Voigt (13.), 1:2 Sander (27.), 1:3 Voigt (50.), 2:3 Bastian (70.), 2:4 Voigt (75.).

Andreas Bruger, Kevin Krüger und Maximilian Klug

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