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Greifswald Keine Beweise für Missbrauch
Vorpommern Greifswald Keine Beweise für Missbrauch
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00:01 23.11.2016
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Greifswald

. Im sozialen Netzwerk Facebook kursieren Gerüchte über eine Vergewaltigung in Greifswald. Auf Nachfrage der OSTSEE-ZEITUNG bestätigt Martin Cloppenburg von der Staatsanwaltschaft Stralsund, dass eine Anzeige wegen Vergewaltigung vorliegt. Diese wurde am frühen Morgen des 13. Novembers von zwei Frauen (21 und 30 Jahre alt) gestellt.

„Wir wissen nicht, ob es tatsächlich eine Vergewaltigung gegeben hat“, sagt Cloppenburg. Die beiden Verdächtigen (29 und 43 Jahre alt) streiten die Tat ab. Die Frauen seien medizinisch untersucht worden. „Man hätte Spuren erwarten müssen, auch nach den Schilderungen. Diese sind nicht gefunden worden“, so der Oberstaatsanwalt. Die Ermittlungsmöglichkeiten seien ausgeschöpft. Es habe sich kein Tatverdacht ergeben. „Formell sind die Ermittlungen jedoch noch nicht abgeschlossen“, sagt Cloppenburg.

Nach Schilderung der beiden Frauen soll die Vergewaltigung in der Greifswalder Wohnung der beiden beschuldigten Männer stattgefunden haben. Wie Cloppenburg weiter mitteilt, ist nicht klar, ob nur einer oder beide Männer dort ihren festen Wohnsitz haben. Die Frauen sagten aus, erst an einer Tankstelle Alkohol gekauft und später auf einer Bank sitzend getrunken zu haben. Einer der beiden Männer oder beide seien dann zu ihnen gekommen. „Sie haben keine gemeinsame Sprache gefunden, konnten sich nur mit Händen und Füßen verständigen“, sagt Cloppenburg. Beide Tatverdächtige sind ausländischer Herkunft. Unstrittig sei, dass die Frauen dem Mann oder den Männern freiwillig in die Wohnung gefolgt sind und dass alle vier stark alkoholisiert waren. „Alle wurden unmittelbar nach der Anzeige befragt und später erneut, als sie nüchtern waren“, ergänzt Cloppenburg. „Es gibt keine objektiven Beweise für eine Vergewaltigung.“ Katharina Degrassi

OZ

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