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Greifswald Keine Vorlesungen mehr in der „Kiste“
Vorpommern Greifswald Keine Vorlesungen mehr in der „Kiste“
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00:00 23.10.2017

Auf dem Lohmeyer-Campus in der FriedrichLoeffler-Straße können im neuen Hörsaalgebäude 500 Studierende ihrem Dozenten lauschen. Gerade fertiggestellt wurde das schöne historische Auditorium in der alten Kinderklinik an der Loitzer Straße.

Auffälliges Gebäude: Der Hörsaal Kiste in Schönwalde II. Quelle: Foto: P. Binder

Beides sind gewichtige Gründe für das Ende des über Jahre größten Hörsaals der Hochschule in der Makarenkostraße in Schönwalde II mit seinen 460 Plätzen. „Die „Kiste“ wird nicht mehr für Lehrveranstaltungen vergeben“, informiert Unisprecher Jan Meßerschmidt. „Die anderen Hörsäle reichen aus. Wie es mit der Kiste weitergeht, muss diskutiert werden. Entscheidungen sind noch nicht getroffen.“

Jede Idee müsse geprüft werden. Dazu gehören ein Tanz- und Gymnastiksaal mit Spiegelwand. Die Vollversammlung der Studierendenschaft hatte diesen Wunsch bereits 2016 beschlossen. Der Raum solle für den regelmäßigen Kursbetrieb des Hochschulsports und ebenfalls für Tanzpartys geeignet sein, so die Vorstellung.

Auch eine Erweiterung der Moschee, die sich im selben Gebäude befindet, wäre eine Option. Eine weitere Variante: Die bedeutenden geologischen Sammlungen, die bisher zum Teil mehr schlecht als recht in der Jahnstraße untergebracht sind, könnten hier ausgestellt werden.

Für den Umbau der „Kiste“ wäre die Uni zuständig. In den Jahren 2003/2004 hatte sie ihn für rund 1,1 Millionen Euro in dem in der DDR als FDJ-Studentenclub errichteten Gebäude geschaffen, um akute Engpässe zu bewältigen.

eob

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