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Kita-Affäre: Erzieher lehnen GmbH ab

Greifswald Kita-Affäre: Erzieher lehnen GmbH ab

Die Erzieher haben sich in der Kita-Affäre gegen die Gründung einer gemeinnützigen Kita-GmbH ausgesprochen.

Greifswald. Die Erzieher haben sich in der Kita-Affäre gegen die Gründung einer gemeinnützigen Kita-GmbH ausgesprochen. In einem Positionspapier, das der OZ vorliegt, betonen sie, die Mitarbeiter der kommunalen Kindertagesstätten seien zwar für Änderungen offen. Ihre Interessen sähen sie jedoch eher in einer optimierten Regieverwaltung oder einem städtischen Eigenbetrieb gewahrt.

Das Papier geht derzeit durch alle 14 kommunalen Kitas, die Erzieher können noch einmal Stellung nehmen. In Greifswald kümmern sich in den städtischen Einrichtungen 239 Mitarbeiter um rund 2040 Kinder.

Weil die kommunalen Kitas 2012 ein Minus von 900 000 Euro erwirtschaftet haben und in diesem Jahr bisher rund 600 000 Euro fehlen sollen, sucht die Hansestadt nach einem Weg aus der Finanzkrise. Sozialsenator Ulf Dembski (SPD) macht sich dabei seit Monaten für eine gemeinnützige GmbH nach dem Vorbild in Schwerin stark. Auch eine Zusammenlegung mit der dortigen GmbH sei möglich.

Doch auch bei Eltern und vielen Politikern stößt Dembskis Modell auf Ablehnung. Lediglich Oberbürgermeister Arthur König (CDU) unterstützte den Vorschlag zuletzt öffentlich. Entscheiden soll die Bürgerschaft auf ihrer übernächsten Sitzung im November.

In ihrem Positionspapier fordern die Erzieher, dass alle 14 Einrichtungen unter einem Dach bleiben. Zudem soll der Arbeitsort Greifswald gesichert werden. Hier gab es zuletzt Bedenken, dass Erzieher nach Schwerin beordert werden könnten, wenn es zu einer gemeinsamen GmbH mit der Landeshauptstadt kommt. Weiterhin soll es einen Kündigungsschutz für fünf Jahre geben. Das Papier ist vom Personalrat und der Arbeitsgruppe Kita verfasst worden.

 

aw

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