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Greifswald Klarheit schaffen
Vorpommern Greifswald Klarheit schaffen
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00:00 15.09.2018
Greifswald

Egal ob Verwaltung, Bundeswehr oder ein sozialer Beruf bei der Diakonie, wie ihn Franziska Höhne (Foto oben) vorstellt: Die rund 1600 Besucher auf der Messe „Karriere Kompakt“ konnten sich über verschiedene Berufe, Aus- und Weiterbildungen informieren.

Greifswald. Egal ob Verwaltung, Bundeswehr oder ein sozialer Beruf bei der Diakonie, wie ihn Franziska Höhne (Foto oben) vorstellt: Die rund 1600 Besucher auf der ...

Viele Schulklassen waren zu Gast in der Stadthalle. „Wir sind bereits gut fündig geworden für unsere Schüler, die einen Hauptschulabschluss machen. Der Stand der Bundeswehr oder der Baumarktsektor waren interessant“, sagt Selina Easterbrook aus der Teamleitung der Produktionsschule Vorpommern-Rügen aus Stralsund. Man könne sich auf der Messe gut informieren.

Das hofft auch Heiko Miraß, Chef der Greifswalder Arbeitsagentur. „Wir wollen aufklären und Transparenz schaffen. In unkomplizierten Gesprächen können sich Besucher die Frage beantworten: ,Was kann ich werden?’“, sagt Miraß. Derzeit sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald 534 Ausbildungsplätze offen. Die Arbeitsagentur hätte auch bei Leistungsempfängern für die Messe geworben, so Miraß. Wer nicht dorthin wollte, wurde dafür auch nicht sanktioniert.

Die Messe endet nicht immer erfolgreich: Jan Gloger ist seit einem Jahr arbeitslos. Vorher hatte er über 30 Jahre in verschiedenen Bereichen bei der Eisenbahn gearbeitet. „Ich suche einen Teilzeitjob, den ich am Schreibtisch machen kann“, sagt der 52-Jährige, der auf den Rollstuhl angewiesen ist. „Ich freue mich über jedes passende Angebot.“ chg FOTOS:

CHG (2), SP (3)

Auf dem Bau anpacken

Greifswald. Bei der Firma „Vallentin“ hat gute Chancen, wer eine abgeschlossene Ausbildung im Baubereich hat: Dachdecker, Zimmermänner, Maler, Hoch- und Tiefbauarbeiter werden derzeit als Helfer, Abbrucharbeiter und Baumaschinenführer gesucht. Sieben Stellen sind insgesamt offen. „Bei der TÜV Nord AG bekommen Mitarbeiter wenn nötig die Qualifikation zum Baumaschinenführer“, sagt Doreen Beckmann (Foto oben, rechts), die mit Kollegin Annika Braun um Interessierte warb. Wer den Job will, muss körperlich fit sein und früh aufstehen können. Einsätze fährt die Firma in ganz Norddeutschland von Greifswald bis Wolfsburg. Jeder Arbeiter ist maximal zwei Monate jährlich auf Montage. Ein Pkw-Führerschein ist erwünscht. Bewerben unter: ☎ 038

34/ 818197

Pflegekräfte gesucht

„Ich interessiere mich für meine Ausbildungsmöglichkeiten“, sagt Alexandra Krohn (Foto oben, rechts) am Stand von Joanna Gallert (l.) von der Wirtschaftsakademie Nord.

„Überall werden händeringend Altenpfleger gesucht“, sagt Gallert. Die 31-jährige Alexandra Krohn macht derzeit ein einmonatiges Praktikum in der Greifswalder Altenpflegeeinrichtung „Nordlicht“. Bei der Wirtschaftsakademie Nord kann sie in einer dreijährigen Ausbildung Altenpflegerin werden, Voraussetzung ist der Realschulabschluss. Wer einen Hauptschulabschluss besitzt, kann innerhalb von 18 Monaten zum Altenpflegehelfer ausgebildet werden. Vorher müssen Bewerber jedoch einen Arbeitsvertrag mit ihrer Praxisstelle abschließen. Bewerbung unter: www.gesundheits-und-pflegeschule.de sp

Chance nach dem Studium

Die Firma FDM bietet Ausbildungen zum Unternehmensberater an. „Wer ein abgeschlossenes Studium hat, kann sich bei uns bewerben“, sagt Vincent Briem (Foto rechts). „Das Basistraining ist in Frankfurt am Main, danach besteht die Möglichkeit, in England fortzufahren.“ Die Ausbildung dauert insgesamt drei Monate, Schwerpunkte sind zum Beispiel Softwareentwicklung oder Projektmanagement. Dann arbeiten Azubis 18 Monate bei einem Unternehmen, etwa in der Versicherungsbranche. „Viele Trainees werden danach übernommen“, sagt Briem. Bewerbungen unter:

www.fdmgroup.de/bewerben sp

Neues Land, neuer Job

Greifswald. Karem Schmitz (27, Foto rechts) kam vor anderthalb Jahren aus Venezuela nach Greifswald. Falls die gelernte Kindergärtnerin keinen Job findet, möchte sie nun Friseurin werden. Eine Möglichkeit ist bei „Frisör Klier“, der auch in Greifswald freie Ausbildungsplätze hat. Ausbildungsbeginn war zwar bereits Anfang September, aber Bewerbungen werden noch angenommen. Am besten unter: www.klier-karriere.de. Die Friseurinnen gaben zudem Tipps für ein Bewerbungsfoto: Man sollte branchenübliche Kleidung tragen, auf Kontrastfarben verzichten und nicht zu viel MakeUp auflegen. chg/sp

chg

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