Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Kleiner Jacob wird zur Baustelle

Endlich beginnt Sanierung: Kleiner Jacob wird zur Baustelle

Die Jacobikirche Greifswald wird für rund 1,2 Millionen umfassen instandgesetzt. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen. Nun werden noch Spender gesucht, denn zur Finanzierung der Maßnahme fehlen noch 65 000 Euro.

Voriger Artikel
Wende im Zeltplatzstreit? Neuer Vorstoß für Grundstückverkauf
Nächster Artikel
Badeanstalt soll Schulungszentrum werden

Wilfried Koball (l.) vom Kirchengemeinderat und Michael Mahlburg, Pastor der Jacobikirche Greifswald.

Quelle: Sybille Marx

Greifswald. Voraussichtlich noch in diesem Frühjahr soll die lang geplante Rundumsanierung der alten Backsteinkirche am Rubenowplatz beginnen, sollen erst der Turm, dann die rissigen Außenmauern und die maroden Fenster des Kirchenschiffs saniert werden – für insgesamt rund 1,2 Millionen Euro. Damit wird die dritte und kleinste der drei gotischen Backsteinkirchen in der Altstadt auch noch zur Baustelle.

Gemeinde benötigt dringend Spenden

Dank vieler Fördermittelzusagen gilt die Finanzierung als gesichert, sagt Mahlburg: 350 000 Euro kommen vom Bund, 280 000 Euro Städtebaufördermittel von Land und Stadt, 100 000 Euro gibt der Kirchenkreis, vier Stiftungen beteiligen sich. Weitere 65 000 Euro allerdings muss die Gemeinde, zu der auf dem Papier rund 1100 Getaufte gehörten, in den kommenden drei Jahren als Spenden aufbringen. Pfarrer Michael Mahlburg hofft, dass es gelingt, die ganze Stadt auf das Schicksal des über 700 Jahre alten „kleinen Jacob“ aufmerksam zu machen.

Caspar David Friedrich hatte besondere Beziehung zur Kirche

Am Sonnabend laden er und der Kirchengemeinderat zu einer ersten Infoveranstaltung samt Benefizkonzert mit Posaunenchor und Instrumentalsolisten ein. In den kommenden Monaten will der Kirchengemeinderat dann viele weitere Spendenaktionen starten. „Ein Ansatzpunkt könnte die besondere Beziehung sein, die Caspar David Friedrich zur Jacobikirche hatte“, sagt Mahlburg. Mindestens einmal habe der Romantikmaler sie von außen gezeichnet, mehrmals tauche sie als Ruine in seinen Bildern auf, obwohl sie nie eine Ruine war.

Meerkatz Cornelia

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Brinckmansdorf

Vorplatz und Denkmal am Weißen Kreuz sollen endlich saniert werden, fordert der Ortsbeirat in einem Antrag

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Greifswald
Verlagshaus Greifswald

Johann-Sebastian-Bach-Str. 32
17489 Greifswald

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag
10.00 bis 15.30

Leiterin Lokalredaktion: Katharina Degrassi
Telefon: 0 38 34 / 79 36 74
E-Mail: greifswald@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Themenseite Wendelstein 7-X In der Fusionsanlage des Max-Planck-Instituts in Greifswald wird erforscht, ob sich die Kernfusion zur Energiegewinnung eignet. Hier finden Sie Artikel, Videos und viele weitere Informationen zum Thema.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.