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Greifswald Klimaschutz wird Teil des Fischerfestes
Vorpommern Greifswald Klimaschutz wird Teil des Fischerfestes
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06:35 09.03.2018
Katriona Dannenberg von „verquer“ erläuterte auf dem Netzwerktreffen Angebote des Vereins. Quelle: Foto: Eckhard Oberdörfer
Greifswald

Die diesjährige Klima Sail endet am 14. Juli in Greifswald. An diesem Tag feiert Greifswald mit zehntausenden Gästen das Fischerfest. „Es wird einen Kontrapunkt zu dem nicht sehr nachhaltigen Programm geben“, kündigt Michael Haufe an. Er gehört zur Abteilung Umweltschutz des Stadtbauamtes.

Die 25 Passagiere, darunter 20 Greifswalder, werden die Gäste des Fischerfestes auf Plastikmüll in den Meeren verweisen, den CO2-Fußabdruck der Bürger durch ihre Fernreisen, durch ihr alltägliches Verhalten, deutlich machen. „Die Klima Sail ist ein Jugendbildungsprojekt der Nordkirche“, so Haufe. Kiel, Flensburg und Rostock sind weitere Stationen. Das Vorhaben solle deutlich machen, dass die Migranten, die zu uns kommen, Verlierer globaler Entwicklungen sind, so Haufe auf dem dritten regionalen Netzwerktreffen Migration und Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Greifswald. Er sprach über die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren und Verwaltung.

2015 gab es weltweit über 19 Millionen Klimaflüchtlinge. Darum sei das Engagement für Klimaschutz, für faire Wirtschaftsbeziehungen ein Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Haufe erinnerte an die Bestrebungen Greifswalds für eine Fair-Trade-Stadt in Zusammenarbeit zum Beispiel mit dem Weltladen und der Bildungsinitiative „verquer“. Kinder seien die besten Multiplikatoren, schätzt Haufe ein. Es gebe in Greifswald viele gute Initiativen. Dazu gehören unter anderem die Klimadetektive oder die Initiative der Martinschule für einen vegetarischen Tag pro Woche in der Kantine.

Der Verein Weltblick werde im April seine Angebote im St. Spiritus ausweiten, so Renate Franke. Dort werde ein Bildungsraum eröffnet, um mit mehr Menschen ins Gespräch zu kommen.

Das war ein guter Tag für meine Heimatstadt Greifswald und unseren Kreis, kommentiert der Integrationsbeauftragte Vorpommern-Greifswalds, Ibrahim Al Najjar, das Treffen. „Vorpommern ist viel besser sein Ruf.

eob

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