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Koserow: 2014 soll Baustart für Karls Erlebnis-Dorf sein

Koserow Koserow: 2014 soll Baustart für Karls Erlebnis-Dorf sein

Mit dem Bau des ersten Kreisels an der B 111 wird die verkehrstechnische Voraussetzung für ein touristisches Projekt in der Inselmitte geschaffen.

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Gerade errichtet Robert Dahl einen neuen Markt südlich der B 5 in der Döberitzer Heide. Die Koserower hoffen, dass er 2014 auch bei ihnen baut.

Quelle: OZ

Koserow. Grünes Licht erteilten die Koserower Gemeindevertreter am Montagabend dem Vorhaben „Karls Erlebnis-Dorf Koserow“. Der Beschluss setzt einen Schlussstrich unter ein Planungsverfahren, für das bereits 2009 der Aufstellungsbeschluss gefasst wurde.

Investor Robert Dahl will nach dem Vorbild seiner anderen Erlebnis-Dörfer, unter anderem in Rövershagen bei Rostock und Zirkow auf der Insel Rügen, an der B 111 nahe dem Koserower Bahnhof auf einer Fläche von 4,25 Hektar ein weiteres Erlebnisdorf mit Bauern- und Freizeitmarkt bauen. Schwerpunkt bilden die Freizeiteinrichtungen. Die Verkaufsraumfläche wurde auf 799 Quadratmeter begrenzt. Knackpunkt der Genehmigung war lange Zeit die verkehrliche Anbindung. Inzwischen steht fest, dass die Gemeinde Koserow den ersten Kreisel an der B 111 erhält. Im Zuge der Planungen wurde der Geltungsbereich des jetzt festgelegten Planungsgebietes um das für die Anbindung an den Knoten nötige Grundstück erweitert und auch die Planstraße angepasst.

Wie der Bürgermeister sagte, sei im kommenden Jahr mit dem Baubeginn zu rechnen. „Herr Dahl hat viel Geduld bewiesen“, wusste Detlef Kronenfeld am Montag das Engagement des Investors öffentlich zu schätzen: „Natürlich wird sich die Gemeinde weiter dafür einsetzen, die Investition voranzutreiben.“ Für den vor gelagerten Kreisverkehr ist der Baubeginn für September dieses Jahres avisiert (die OZ berichtete) .

Die Koserower haben sich maßgeblich für das Vorhaben eingesetzt, weil das Erlebnis-Dorf mit seinen vielen verschiedenen Attraktionen für Familienerlebnisse eine Verbesserung der touristischen Infrastruktur mit sich bringt.

Geplant sind unter anderem Freizeiteinrichtungen, wie ein Indoor-Tobeland, Innenspielplätze mit generationsübergreifendem Charakter. Gefördert werden soll hier auf spielerische Art und Weise außerdem Wissen über landwirtschaftliche und jahreszeitliche Zusammenhänge.

Durchhaltevermögen hat Herr Dahl wirklich bewiesen.“Detlef Kronenfeld, Bürgermeister

Beate Rother und Angelika Gutsche

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