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Greifswald Kostenexplosion bei Gewässerarbeiten
Vorpommern Greifswald Kostenexplosion bei Gewässerarbeiten
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05:06 16.04.2018
Um den Ketscherinbach zu renaturieren, wurden vor Wochen bereits Bäume entlang der Koitenhäger Straße gefällt. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Erhöhtes Investitionsgeschehen im Bausektor lässt die Kosten in die Höhe schnellen. Unternehmen diktieren die Marktpreise. Für Greifswald hat das erneut schwerwiegende Folgen: Für die Renaturierung des Ketscherinbachs muss die Stadt jetzt 1,8 Millionen Euro mehr berappen als geplant.

Ursprünglich sollten die städtischen Eigenmittel für das in der Verantwortung des Greifswalder Abwasserwerks liegende Vorhaben bei knapp 3,2 Millionen Euro liegen. Damit verteuert sich das Projekt um über 56 Prozent. Missmutig votierte die Greifswalder Bürgerschaft auf ihrer jüngsten Sitzung für diese Mehrausgabe.

Antje Köppe, Leiterin des Abwasserwerks, hatte bei den Politikern vorab vehement für eine Zustimmung geworben. „Es handelt sich um eine sehr wichtige Maßnahme, um die Entwicklung von Baugebieten fortführen zu können“, erklärte sie. Stadt und Abwasserwerk haben sich seit Jahren die Verbesserung der Oberflächenentwässerung auf die Fahnen geschrieben.

Die Notwendigkeit dazu wird den Greifswaldern regelmäßig bei Starkregen und Hochwasser vor Augen geführt: Teile von Eldena, Kleingartenanlagen und die Bahnunterführung am Südbahnhof sind immer wieder davon betroffen.

Hase Petra

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