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Krebskranker Kirill hat den Kampf verloren

Greifswald Krebskranker Kirill hat den Kampf verloren

Der zehnjährige Kirill Boschek aus Donezk ist am 30. November in Greifswald gestorben. Der Junge, der an einem bösartigen Tumor litt, wurde in der Universitätsmedizin behandelt. OZ-Leser spendeten, um ihn noch Wünsche zu erfüllen.

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Der vom Krebs gezeichnete zehnjährige Kirill mit seiner Mutter Tatjana Kravchenko und Legospielsachen wenige Wochen vor seinem Tod.

Quelle: Meerkatz, Cornelia

Greifswald. Der krebskranke Kirill Boschek aus Donezk, für dessen Aufenthalt in Deutschland viele OZ-Leser Tausende Euro gespendet haben, ist am 30. November in Greifswald gestorben und inzwischen auf Wunsch der Mutter auch hier beerdigt worden. Der Zehnjährige, der Ende August nach Greifswald kam, litt seit 2012 an einem Neuroblastom, einem bösartigen Tumor. Diese schwere Krebserkrankung sollte hier Prof. Holger Lode, weltweit anerkannter Spezialist auf diesem Gebiet, mit einer neuartigen Immuntherapie heilen. Die Lokalregierung beteiligte sich sogar an den Kosten. Dennoch konnte man dem Jungen in Greifswald nur noch wenig helfen, denn für die rettende Behandlung war es einfach zu spät. Kirill lebte die letzten Wochen mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung des Vereins Hoffnungsanker in der Hansestadt.

 

Möglich war das durch die Spenden der OZ-Leser. Kirill konnten außerdem noch viele Wünsche erfüllt werden: Ein Besuch an der Ostsee auf der Insel Usedom, der Kauf von Legobaukästen, die Fahrt in einem großen Mercedes, ein Besuch im Ozeaneum in Stralsund. Sogar die Oma hat ihn noch einmal hier besuchen können, der Verein Hoffnungsanker zahlte den Flug. Die Familie von Kirill hätte den Aufenthalt in Deutschland nicht aus eigener Kraft bezahlen können. Wenige Tage vor seinem Tod dankte Kirill den OZ-Lesern bei einem Spaziergang auf Usedom und winkte noch einmal freundlich in die Kamera.

Cornelia Meerkatz

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