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Greifswald Kreis kauft Technik für Feuerwehr-Schulung
Vorpommern Greifswald Kreis kauft Technik für Feuerwehr-Schulung
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00:01 07.06.2017
Dezernent Dirk Scheer (2.v.l.) übergibt die Fahrzeuge an Kreiswehrführer Marko Stange. In der Mitte der jetzt ausgediente W 50. Mit dabei waren Ordnungsamtsleiter Werner Hackbarth (r.) und der Leiter der Brandschutzdienststelle, Mathias Kunicke. Quelle: Foto: Dietrich Butenschön
Vorpommern-Greifswald

Es war auf der Jahreshauptversammlung 2016 des Feuerwehrverbandes Vorpommern-Greifswald, als Dezernent Dirk Scheer vor versammelter Mannschaft ein Versprechen abgab: Die Kreisverwaltung werde sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der Verband für die von ihm zu verantwortende Kreisausbildung von Truppmännern und Truppführern sowie Maschinisten zwei mit allen notwendigen Ausrüstungsteilen versehene Fahrzeuge erhalte.

Vor dem Hintergrund, dass bisher nur ein äußerst betagter W 50 aus DDR-Produktion mit diversen Mängeln für diese Aufgabe zur Verfügung stand, war der Wunsch nach neuer Technik nur zu verständlich.

Immerhin hatten die 35 Kreisausbilder im vorigen Jahr 67 Lehrgänge mit 826 Teilnehmern abgerechnet – angesichts der veralteten Technik wahrlich eine nicht zu unterschätzende Leistung. Jetzt, ein gutes Jahr nach dem Versprechen, konnte Scheer gemeinsam mit Ordnungsamtsleiter Werner Hackbarth und Mathias Kunicke, dem Leiter der Brandschutzdienststelle des Kreises, Vollzug melden:

Kreiswehrführer Marko Stange quittierte in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Pasewalk die Übernahme der beiden Löschgruppenfahrzeuge TLF 16/12. Nach Komplettierung der Ausrüstung – beide Wagen verfügen unter anderem über Heckpumpe, Technische-Hilfe-Satz oder Voraussetzungen für die Ausbildung im Funkverkehr – werden sie an den Standorten Pasewalk und Gützkow in den Feuerwehrtechnischen Zentralen des Kreises stationiert und vorrangig der Schulung der Feuerwehrangehörigen dienen.

Beide Löschgruppenfahrzeuge sind bereits einige Jahre alt und weisen eine Laufleistung von jeweils etwa 20 000 Kilometern auf, für Feuerwehrverhältnisse normal. Die zwei TLF sind gründlich aufgearbeitet und ihrem künftigen Verwendungszweck angepasst worden. Alles dies hat sich der Landkreis rund 120 000 Euro kosten lassen – gut angelegtes Geld, wie Marko Stange meint, denn damit wird es möglich sei, das ohnehin schon hohe Engagement der Kreisausbilder auf eine wesentlich stärkere technische Basis zu stellen. Der jetzt in den Ruhestand verabschiedete W 50 wird seinen endgültigen Platz übrigens im Pasewalker Feuerwehrmuseum finden.

Dietrich Butenschön

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