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Greifswald Kreis siedelt Flüchtlinge selten um
Vorpommern Greifswald Kreis siedelt Flüchtlinge selten um
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00:10 14.02.2017

Der Landkreis löst derzeit viele dezentrale Flüchtlingswohnungen im Umland auf (die OZ berichtete). Das Landratsamt betont aber, dass nur die betroffen seien, die ohnehin nicht mehr gebraucht würden. Keineswegs sei geplant, alle Flüchtlinge aus dem ländlichen Raum in die Städte umzusiedeln. „Dort, wo sich Flüchtlinge gut eingelebt haben und selbst aktiv zu ihrer Integration beitragen, fördern wir diesen Prozess nach Kräften“, sagt Sozialdezernent Dirk Scheer (parteilos). Auch der Integrationsbeauftragte des Kreises, Ibrahim Al Najjar, betont, stets für eine dezentrale Unterbringung zu werben.

Die stellvertretende Sprecherin Anke Radlof hatte gegenüber der OZ erklärt, der Kreis löse auch Wohnungen auf, in denen noch Flüchtlingen lebten. Konkret gehe es um 29 Personen. Scheer betont nun:

„Keinem Integrationswilligen wird gegen seinen Willen ein anderer Wohnort zugewiesen.“

OZ

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