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Greifswald Künftig gilt Tempo 30 in der Pappelallee
Vorpommern Greifswald Künftig gilt Tempo 30 in der Pappelallee
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00:00 06.10.2016

Die Stadt kommt der Forderung des Schulelternrates des Ostseegymnasiums nach. In Höhe der Schule, zwischen Liebknechtring und Freizeitbad, soll künftig Tempo 30 gelten. Autofahrer würden zudem per Verkehrsschild darauf hingewiesen, dass sie auf Kinder achten müssen, heißt es.

Diese Beschilderung erfolge vorbeugend, so Heidrun Enders von der Verkehrsbehörde der Hansestadt. „Unsere Untersuchungen haben keine konkreten Gefahren aufgezeigt“, sagte sie auf der Sitzung der Ortsteilvertretung Ostseeviertel. Die Prüfung erfolgte auf Antrag der Bündnisgrünen der Bürgerschaft, die die Forderung von Anliegern zur Geschwindigkeitsbegrenzung aufgriffen. Nach Ansicht von Elternvertretern des Ostseegymnasiums sind die Verhältnisse in der Pappelallee chaotisch und gefährlich (die OZ berichtete). Hunderte Schüler der Grundschule, des Gymnasiums, der Berufsfachschule und des Berufsbildungswerks kommen hier zum Unterricht. Dazu gesellen sich viele andere Besucher wie beispielsweise Gäste der Schwimmhalle oder der Parkklinik.

Heidrun Enders sieht indes keine gefährliche Situation in der Pappelallee. So hätten die vorgenommenen Geschwindigkeitsmessungen gezeigt, dass sich die Pkw-Fahrer ganz überwiegend an die jetzige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h halten. Die Fachleute verwenden als Maßstab der Verkehrssicherheit die „85 Prozent-Geschwindigkeit“. Wenn sich 85 Prozent der Autofahrer an die Höchstgeschwindigkeit halten, dann gilt das „verträglich“, auf einer Ampel entspreche das „Grün“.

Im Fall der Pappelallee fuhren 85 Prozent der Autofahrer nicht schneller als 41 km/h. „In der Spitzenzeit von 7 bis 8 Uhr waren es 38 km/h“, so die Verwaltungsmitarbeiterin. Dann fahren viele Elterntaxen ihre Kinder zur Schule in die Pappelallee. Auch hätten die Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten im Vergleich zu den letzten Untersuchungen im Jahre 2008 deutlich verbessert. Damals sei es recht chaotisch zugegangen, hätten sich Eltern gegenseitig behindert oder im Kreisverkehr angehalten, berichtete Enders. Bei der aktuellen Untersuchung der Situation hätten die Eltern dagegen die Parkplätze oder die Bushaltestelle zum Ein- und Aussteigen genutzt.

„Kinder verhalten sich aber spontan“, gab Heidrun Enders zu bedenken. Darum habe man für die Neubeschilderung in der Pappelallee entschieden. eob

OZ

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