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Brillante NDR-Bigband im Theater

Greifswald Brillante NDR-Bigband im Theater

Auch Musikfreunde wissen den NDR als „Bestes am Norden“ zu schätzen. Unter anderem seine perfekten Sinfonieorchester, den fabelhaften Chor und nicht zuletzt die Bigband, ...

Greifswald. Auch Musikfreunde wissen den NDR als „Bestes am Norden“ zu schätzen. Unter anderem seine perfekten Sinfonieorchester, den fabelhaften Chor und nicht zuletzt die Bigband, die seit Jahrzehnten für ihr Genre und ihre besonderen Repertoireansprüche Musik- und Interpretationsgeschichte geschrieben hat. Im Rahmen der Festspiele MV gastierte sie vorgestern in Greifswald und konnte damit einmal mehr ihren Ruf als „Jazzband selbstbewusster Solisten“ bestätigen.

Was man im Großen Haus des Theaters bot, war in jeder Hinsicht vom Feinsten und Besten! Gemeint sind zum einem die brillanten spieltechnischen wie improvisatorischen Fähigkeiten der Musiker, zum anderen der Fundus einfallsreicher Arrangements. Von beidem gab es reichlich! Grandiose Kostproben etwa im ersten Konzertteil, der so hinreißend improvisierte wie virtuos musizierte Duos für Trompete und Klavier, Saxophon und E-Gitarre, zwei Posaunen — als geradezu atemberaubende Kabinettstücke gekonnten Duettierens, dann ein Quartett und schließlich die gesamte Band vorstellte; letztere mit jenem speziellen, dynamisch sehr differenzierten und fast sinfonisch-konzertanten Sound, für den Colin Towns, Arrangeur und Leiter des Ganzen, verantwortlich zeichnete. Übrigens bezogen sich alle Stücke auf Songs von Kurt Weill, die allerdings wohl nur als anregende Momente für kontrolliert-rauschhaftes Improvisieren galten. In Towns „Hafensinfonie“ ging es geordneter, konzipierter zu: als Musik zu auf Film gebannten Bildern aus Hamburgs bewegter Hafen- und Stadtgeschichte seit 1927 (Moritz Vahlenkamp und Theo Janßen). Das schien hinsichtlich konkreter „Bildhaftigkeit“ schwierigeres Terrain und konnte mit den spezifischen Mitteln des Jazz wohl auch nur verallgemeinernd und mit stimmungshaften Genrecharakterisierungen gelöst werden. Manches „traf zu“, manches blieb Begleitmusik.

Spannend, weil einfalls- und kontrastreich sowie mit erweitertem Instrumentarium „farbig“ gestaltet, war es allemal.

 

Ekkehard Ochs

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