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Carl Paepke bekommt Kopf zurück

Greifswald Carl Paepke bekommt Kopf zurück

Auftragsvergabe im Februar / Einweihung am 12. Juli 2017

Greifswald. Am 150. Jahrestag der Einweihung des Denkmals für den Greifswalder Bürgermeister Carl Paepke (1797 bis 1858) am 12. Juli 2017 wird wieder eine Büste die Stele zieren.

Das hat der Hauptausschuss der Bürgerschaft beschlossen. Carl Paepke gilt als Vater des Greifswalder Bahnanschlusses im Jahre 1863.

Wie die Pressestelle der Stadt auf OZ–Anfrage mitteilte, werden die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum sowie der Verwaltung die eingereichten Modelle und Angebote voraussichtlich am 23. Februar 2017 prüfen. Bei dieser Sitzung soll auch eine Vergabe des Auftrags an einen Künstler erfolgen.

Finanziert wird die Bronzebüste aus Städtebaufördermitteln. Sie stammen aus dem Topf für die bereits abgeschlossene Neugestaltung des Carl-Paepke-Platzes, auf dem sich das Denkmal befindet. Von den dafür zur Verfügung stehenden 420000 Euro dürfen 30000 Euro für Kunst ausgegeben werden. Nach OZ-Informationen haben vier Künstler Angebote eingereicht.

Das Geld steht bis April 2017 zur Verfügung. Damit ist Eile geboten. Die 2015 vorgestellte, ursprüngliche Planung für den Paepkeplatz sah keine Wiederherstellung des Denkmals vor.

Bürgerschaftsmitglied Peter Multhauf (Linke) hatte lange Zeit vergeblich für einen neuen Kopf gekämpft. Seitens des Kulturamtes wurde argumentiert, dass die Originalformen des seinerzeit sehr bekannten Berliner Bildhauers Bernhard Afinger nicht mehr vorhanden seien. Von Afinger stammen auch die Sitzfiguren des Rubenowdenkmals wie Ernst Moritz Arndt und Johannes Bugenhagen. Den mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung verabschiedeten Beschluss zur Wiederherstellung im Dezember 2016 brachten CDU und Linke ein.

Der ursprüngliche Kopf war 1942 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen worden. Finanziert wurde das Denkmal 1867 durch Spenden. eob

OZ

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