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„Die Prinzen“ und Nena: Ein Wochenende der Superlative

3. Boddenklänge im Strandbad Eldena – Tausende begeisterte Zuhörer in der Hansestadt „Die Prinzen“ und Nena: Ein Wochenende der Superlative

A-Cappella-Gesang vom Feinsten und eine Rocklady voller Energie – für diese Shows reisten Gäste bis zu 700 Kilometer weit nach Greifwald

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„Die Prinzen“ begeisterten während ihres Konzertes am Freitag im Strandbad die Zuhörer vor allem mit ihrem a-Cappella-Gesang. Nena und ihre exzellenten Musiker boten dem Publikum im Strandbad eine tolle Rockshow mit allen bekannten Hits der Sängerin.

Quelle: Fotos: Tilo Wallrodt (5), Peter Binder

Greifswald. Da war nichts geklaut – nicht mal die 99 Luftballons ... Aber alle alten und neuen Hits von den „Prinzen“ und Nena waren an diesem Wochenende live im Strandbad Eldena zu hören. Bei den 3. Boddenklängen, die das Haus neuer Medien zusammen mit weiteren Partnern organisiert hatte, traten Künstler der Extraklasse auf. „Sie haben zwar derzeit keinen Hit in den Charts, dafür kennt sie jedes Kind und die Titel kann im Alter von acht bis 80 jeder mitsingen“, fasste Marcel Glöden, Geschäftsführer im Haus neuer Medien, das gelungene Wochenende zusammen.

OZ-Bild

A-Cappella-Gesang vom Feinsten und eine Rocklady voller Energie – für diese Shows reisten Gäste bis zu 700 Kilometer weit nach Greifwald

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Die Besucherzahlen geben ihm Recht: Am Freitagabend sangen 2500 Gäste begeistert die Prinzen-Hits mit, am Samstagabend waren es bei Nena 3500. Dafür sorgten nicht nur die Staracts, sondern auch die beiden Vorbands, die aus Greifswald stammen: „Seeside“, die Band mit Handicap-Musikern, sorgte vor den „Prinzen“ für Stimmung und Urlaubsfeeling. Die stimmgewaltige Isabell Schmidt, ebenfalls aus Greifswald und einst mit Nena als Jurorin Zweitplatzierte bei „The Voice of Germany“, begeisterte mit ihrer Band am Sonnabend.

In diesem Jahr hatte auch der Wettergott halbwegs ein Einsehen mit den Besuchern und all den vielen fleißigen Helfern vor, auf und hinter der Bühne. Am Freitag setzte das Gewitter genau mit dem Ende des Konzertes ein, am Sonnabend gewitterte es am späten Nachmittag. „Die Konzerte selbst waren trotz Unwetterwarnung niemals gefährdet“, versichert Glöden. Das sei wichtig, sagt auch Guntram Steinke, einer der AEN-Geschäftsführer und bestens vertraut mit dem Equipment und der Veranstaltungstechnik der Künstler. So stand allein bei Nena für 2,5 Millionen Euro Spezialeffekt-Technik auf der Bühne.

Mareen Vietzke (33) und Christian Günther (38) aus Loissin wären wohl auch ohne gigantische Lichtshow ins Strandbad gekommen. Das Paar sang textsicher so ziemlich jeden Nena-Hit mit. „Das ist eine Rockshow nach unserem Geschmack. Alle Titel gehen richtig ab. Mit dieser Musik sind wir groß geworden“, schwärmen beide. Auch Christine (33) und Robert Löber (36) aus Ziemitz fanden das Nena-Konzert große Klasse, „auch dank Nenas Tochter, die gesanglich eine Wucht war“, sagten sie.

Silvana Schmidt war mit ihrer Freundin Monika Wolfgram extra die 700 Kilometer aus Recklinghausen angereist – und am Ende eines tollen Konzertes dennoch maßlos enttäuscht. Die 38-jährige Dreifachmama sollte genau wie Ulrike Holz-Gräfe mit Sohn Malte aus Rostock die Künstlerin hinter der Bühne treffen. Doch das fiel wegen des Gewitters und des damit verbundenen späten Soundchecks sozusagen ins Wasser. Dennoch fahren die Frauen mit vielen positiven Eindrücken von Greifswald zurück nach Hause. Dafür sorgten auch herrliche Feuerwerke, die an beiden Abenden nach den Konzerten über dem Wasser zu sehen waren.

Mehr Glück hatten bei den Boddenklängen die 14-jährige Clara Staude aus Frankfurt/Main und Juliane Schmid (25) aus Leipzig, die sich mit den „Prinzen“ vor deren Auftritt unterhalten und fotografieren lassen konnten und noch beide ein Fanpaket mit auf den Weg bekamen. „Die sind so bodenständig und können wirklich exzellent singen“, begründete Studentin Juliane ihre Leidenschaft für die Musiker.

„Und die Texte sind anspruchsvoll“, fügte Clara hinzu.

Cornelia Meerkatz

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