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Eine Hymne für Greifswald

Kultur Eine Hymne für Greifswald

Comedian Bernhard Hoëcker kommt mit Programm „Netthamseshier“ in die Stadt.

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Bernhard Hoëcker

OSTSEE-ZEITUNG: Ihr neues Programm heißt „Netthamseshier“. Es gibt da diesen Spruch: „Sage mir wo Du herkommst, und ich sage Dir, wer Du bist.“ Ich bin Greifswalder. Wissen Sie, wer ich bin?

Bernhard Hoëcker: Noch nicht. Alleine der Name eines Ortes sagt noch nicht viel aus. Interessanter ist: Wo wohnt man genau, im Zentrum oder am Stadtrand? Hat man diesen Ort mal verlassen? Hat man da seine Frau oder seinen Mann kennengelernt? Leben die Kinder noch dort? Was gibt es für Sehenswürdigkeiten? Das sind genau die Fragen, die ich den Leuten an diesem Abend stelle.

OZ: Allen Leuten in der Stadthalle?

Hoëcker: Nicht jedem, sondern der Gruppe. Und ich kann schon verraten, es wird herauskommen, dass ich die ziemlich toll finden werde.

OZ: Der Programmtitel ist ja sehr lobend. Waren Sie denn schon mal in Greifswald? Oder woher wissen Sie, dass es hier sehr nett ist?

Hoëcker: Ich war mit Sicherheit schon mal in Greifswald. Der Name ist mir sehr bekannt. Ich erinnere mich an keine Details, kann ihnen aber sagen, dass ein Stück Sonnenschein in meinem Herzen aufgeht, wenn ich diesen Namen höre.

OZ: Informieren Sie sich vorher über Ihre Auftrittsorte?

Hoëcker: Selten. Wenn Sachen zur Sprache kommen, die mir das Publikum nicht beantworten kann, dann gucken wir zusammen im Internet nach. Z. B.: Wo kommt der Name her? Greifswald — war da ein Greif? Oder hat da jemand nach dem Wald gegriffen, also ist die Stadt quasi die Krim des 16. Jahrhunderts oder sowas?

OZ: Und am Ende wird auf jeden Fall feststehen, dass es hier nett ist?

Hoëcker: Bisher habe ich in jeder Stadt, in der ich aufgetreten bin, am Ende gesungen, dass es sehr schön war.

OZ: Sie singen?

Hoëcker: Ja, ich mache Dinge, die man landläufig als singen bezeichnet. Fachleute mögen das anders beurteilen.

OZ: Können wir dann eine Greifswald-Hymne von Ihnen erwarten?

Hoëcker: Ja.

OZ: Wow! Also kann das Publikum von Ihnen sehr viel Spontanität erwarten.

Hoëcker: Das ist der Kern, das, was mir am meisten Spaß macht.

OZ: Sie können Quatsch machen und verdienen Ihr Geld damit. Ist Comedian Ihr Traumberuf?

Hoëcker: Ich habe mal überlegt, was ich machen würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Ich würde auf jeden Fall nicht aufhören zu arbeiten. Ich hatte Glück, dass mein Hobby zum Beruf werden konnte.

„Netthamseshier“, 27 März, 20 Uhr, Mehrzweckhalle im Schönwalde-Center

Tickets im OZ-Servicecenter

 



Interview: Kai Lachmann

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