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Greifswald Gesucht: Greifswalds schöne Ecken

Die vom Pommerschen Landesmuseum geplante Sonderausstellung „Greifswald — der private Blick“ lässt zwar noch ein halbes Jahr auf sich warten.

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Jenni Klingenberg, Pressereferentin des Museums, mit Motiven der Europakreuzung, die Reinhold Butter zur Verfügung stellte.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Die vom Pommerschen Landesmuseum geplante Sonderausstellung „Greifswald — der private Blick“ lässt zwar noch ein halbes Jahr auf sich warten. Doch Museologe Mario Scarabis sichtet bereits zahlreiche Einsendungen für die Fotoschau. „Bislang haben wir etwa 260 Arbeiten von 30 Personen erhalten“, sagt der Ausstellungskurator. Er sucht Motive, die zwischen 1960 und 1990 entstanden sind. Allerdings hätten viele Einsender bislang Aufnahmen übergeben oder geschickt, die den Abriss und Zerfall der Stadt dokumentieren. Aber genau darauf will Scarabis nicht den Fokus richten. Die Zeit des Flächenabrisses war Thema der Sonderausstellung „Heimatkunde — Greifswald in den 1980er Jahren“, die sich 2012/13 mit 15 000 Besuchern einer großen Resonanz erfreute.

Damals war es der Wunsch vieler, einmal das „schöne Greifswald“ in einer Sonderausstellung zu präsentieren. Nun sieht sich das Museum mit dem Phänomen konfrontiert, dass erneut eine Vielzahl trauriger Motive vorbeigebracht werden. Doch Scarabis weiß, dass auch ganz andere Fotos mit subjektiver Sicht in den Alben schlummern.

Dafür steht etwa die Einsendung von Christel Fermum. „In den 1970er-Jahren hatte sie Besuch aus Westberlin“, erzählt Scarabis. Die Familie ihrer Schwester nahm mit einer Kamera die Credneranlagen auf, den Spaziergang durch Wieck oder den Abstecher zum Uni- Hauptgebäude. Es gehe also um Lieblingsplätze, schöne Erinnerungen, den Blick durch die private Brille. „Uns fehlen zum Beispiel noch Aufnahmen aus Schönwalde oder dem Ostseeviertel. Wie war das, als die Menschen dort in die neuen Häuser zogen? Immerhin haben sich doch viele darüber gefreut“, sagt er. Was er nicht bekomme, werde nicht gezeigt. Denn eines will Scarabis nicht: offizielle Aufnahmen aus den Archiven der Stadt. Bis 24. April können Greifswalder ihre Fotos abgeben.

Von ph

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