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Greifswalderin stellt auf Fashion Week aus

Greifswald Greifswalderin stellt auf Fashion Week aus

Isabell Klatt hat das Label „wearereckless“ gegründet / Elias Embarek und „Fettes Brot“ sind Fans ihrer Mode

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Isabell (Izzy) Klatt präsentiert ihre „We Are Reckless“-Mode, mit der sie ab heute auf der Fashion Week präsent ist.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Stoffe, nähen, designen – das alles war nicht das Ding von Isabell Klatt. Die Greifswalderin ist gelernte Veranstaltungskauffrau und war fest überzeugt, dass sie ihr Studium in der Fachrichtung Medienmanagement gut beendet und sich daraus ein Job ergibt. Dann machte die heute 26-Jährige vor zwei Jahren in Südfrankreich Urlaub und alles wurde anders. Heute stellt die fröhliche Studentin – denn das will sie vorerst auch bleiben – bei der Berliner Fashion Week erstmals unter ihrem eigenen Label „We Are Reckless“ aus.

Ich bin total aufgeregt, weil ich imTraum nicht geglaubt habe, bei der Fashion Week zu landen.“Isabell (Izzy) Klatt, Labelinhaberin

„In Südfrankreich hatte ich viele kleine Labels gesehen und plötzlich eine Idee für mein eigenes im Kopf“, schildert sie den Beginn ihrer Karriere in der Modewelt. Wieder zu Hause, druckte sie auf ein Top das Label-Logo und den Spruch „Ich liebte ein Mädchen auf Instagram bis sie ohne Filter nach Hause kam“. Freunde in ganz Deutschland, darunter auch Hamburger, fanden den Spruch cool und posteten ihn samt Foto auf Facebook. Die Band „Fettes Brot“, die gerade den alten Ingo-Insterburg-Hit „Ich liebte ein Mädchen“ aufgepeppt und zu erneutem Ruhm verholfen hatte, war total begeistert und postete Izzys – so wird Isabell von Freunden und Familie genannt – Idee ebenfalls in die Welt hinaus. „Es dauerte nicht lange, da wurde Elias Embarek auf mich aufmerksam – und schon bekam ich hundert Bestellungen an einem Tag“, berichtet Izzy. Nach Embarek klopften auch der „Stern“ und eine österreichische Frauenzeitschrift bei ihr an. „Es war toll und zugleich fremd“, gesteht die Greifswalderin.

Es sei ihr zunächst ein wenig bange geworden. „Ich studiere ja noch in Berlin, habe also nicht den ganzen Tag Zeit für die Mode. Allein wie bisher war der Ansturm auf meine Tops und Pullover nicht zu bewältigen. Also musste ich mir Partner suchen. Wichtig war mir, dass die Kleidung aus fairem Handel kommt, vegan ist und beim Bedrucken viel mit der Hand gemacht wird“, sagt Izzy. Die Preise seien für junge Leute noch immer gut bezahlbar.

Mittlerweile hat Izzy ihren eigenen Onlineshop, You-Toube-Videos und auch eine neue Kollektion. „Reckless vibes“ nennt sie sich, Markenzeichen ist das Palmblatt. Inspiriert wurde Isabell während ihres Auslandssemesters in Kalifornien. „Eigentlich ist alles ziemlich simpel, aber dieses Minimalistische passt zu mir“, gibt sie zu verstehen. Zur Kollektion gehören Tops, Pullover, Mützen (Beanies), Basecaps, Jutebeutel, Rucksäcke – Großstadtmode für junge Leute.

All diese Dinge stellt Izzy von heute bis Donnerstag in der Hauptstadt auf der Fashion Week vor. „Verrückt, jetzt stehe ich neben meinen eigenen Lieblingsmarken Volcom und Wans und präsentiere Mode“, freut sie sich. Mit Freunden hat sie ihren kleinen Stand aufgebaut und ausgestaltet, während die großen Marken Agenturen damit beauftragt haben. „Es ist immer noch ein bisschen unwirklich, dass meine Bewerbung angenommen wurde. Doch nun bin ich wahnsinnig gespannt, wie andere meine Ideen finden“, gesteht sie. Und das Studium? „Nächste Woche stehen wichtige Klausuren an. Ich werde also meine Bücher mit zur Modemesse nehmen und so oft es geht lernen. Den Masterabschluss habe ich fest im Blick“, versichert sie.

• www.wearereckless.de

Cornelia Meerkatz

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