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Greifswald Hier gibt es was zu sehen

Kirche Gristow: Malerei, Grafik, Textil, Fotografie, Objektkunst, Skulpturen Keramik Atelier Carolin Platz, Dorfstraße 15, Groß Karrendorf: Skulpturen, ...

Greifswald. Kirche Gristow : Malerei, Grafik, Textil, Fotografie, Objektkunst, Skulpturen

 

OZ-Bild

In Levenhagen zeigt Elke Klonikowski ihre Bilder. Die Malerin liebt es abstrakt.

Quelle: Sven Jeske

Keramik Atelier Carolin Platz , Dorfstraße 15, Groß Karrendorf: Skulpturen, Keramik, außergewöhnliche Gebrauchskeramik

Polsterei Ohseloff , Dorfstraße 3, Neuenkirchen: Polsterei

Framika-Ranch , Kieshofer Moor 13, Groß Kieshof: Frank Heitmann, Jens Kirsch: Malerei, Keramik, Erlebniskunst, Patchwork, Horse Paintin, Fotogalerie

Atelier Gerwien , Horster Weg 10, Wackerow, OT Groß Petershagen: Ulrich Gerwien: Skulpturen, Plastik

Atelier Klonikowski , Hof 2/5, Levenhagen: Elke Klonikowski: Malerei, Keramikobjekte (nur So/Mo)

Kulturscheune Alt Ungnade , Kurze Straße 4, Alt Ungnade: Birgit Köhler, Hanna Holzgreve: Keramik, Zeichnungen, Lyrik

Objekt Zwo , Max-Reimann-Straße 15/17, Greifwald-Ladebow: Bernd Anders: Malerei, Druckgraphik, Zeichnung

Pommernhus , Knopfstraße 1, Greifswald: Helmut Maletzke, Ingeborg Lohfink: Malerei, Schriftstellerin

Atelier Tietze , Klaviersalon Gläser, Brinkstraße 27a, Greifswald: Wolfgang Tietze: Malerei, Grafik, bemaltes Porzellan

Atelier PIX , Am Helmshäger Berg 7, Greifswald: Malerei, Grafik, Kerzen

Atelier Maike Thiesen , Lange Straße 65, Greifswald: Malerei

Atelier „Polly Faber“ , Bahnhofstraße 44, Greifswald: Keke Heldt: Malerei

Bike Markt Atelier , Wolgaster Landstraße 17, Greifswald-Eldena: Gertrud Holtz: Malerei, Keramik, Textil

Atelier an der Mühle , Wolgaster Landstraße 5, Greifswald-Eldena: Gabriele Köpp: Malerei, Grafik, Holzobjekte, Montag: Bilderausstellung in der Eldenaer Bockwindmühle

Heideschmuck , Weidenweg 12, Greifswald-Eldena: Heidemarie Leukert: Schmuck, Malerei, Modeschmuck aus Naturmaterialien, handgemalte Seidenartikel, Landschafts- und Blumenbilder

Atelier Soul-Potts , Bergweg 13, Greifswald-Friedrichshagen: Soja Fries: Keramik - Raku, Rauchbrand

Alte Brennerei , Hauptstraße 28, Krebsow: Hilde Uebel: Keramik

Schloss- und Gutshofanlagen Ludwigsburg , Schlosshof 1-4, Ludwigsburg: Horst-Werner Schneider, Jutta Schirmer, Franz-Albert Tröster, Siegfried Barz, Lolo Schlösser, Manfred Prinz, Herbert Raddatz, Burkhard Szymanski, Ursula Riesinger, Marianne Harms-Metzger, Ralf Borschke, Gabriele Köpp, Magret Schmal: Malerei und Skulpturen

Idylle , Strandweg 34, Ludwigsburg: Sylvia Görlich: Keramik

Garten 50 , An der Hauptstraße, Vierow: Elke Altenburg: Malerei

Atelier Sabine Eckardt , Alte Dorfstraße 20, Wusterhusen: Malerei, Schmuck, Strickmode

Künstlerstammtisch Lubmin , Seebadzentrum Lubmin: Gudrun Albers, Jutta Schirmer, Gisela Zeidler: Fotografie, Malerei, Fischerteppiche

Atelier Zunker , Spandowerhagener Weg 8, Lubmin: Pia Zunker: Malerei, Keramik, Schmuck

Galerie Kanuhof , Dorfstraße 46, Spandowerhagen: Ingo Gudusch: Fotografie, Keramik, Schmuck

Atelier Naturzauber , Feldstraße 17b, Kühlenhagen: Wolfram Otto: Fotografie Naturmotive

Atelier Leifer , Feldstraße 18, Kühlenhagen: Vincent Leifer: Fotografie

Galerie Alte Wassermühle , Dorfstraße 40, Lodmannshagen: Kerstin Nankemann, Burkhard Szymanski, Madleen Ungelenk, Marita Wangnett: Malerei, Grafik, Plastik, Lyrik (nur Sa und So)

Galerie „Weidenrute“ , Alte Dorfstraße 4, Neu Boltenhagen: Andreas und Katja Hundt, Kunsthandwerk, Holzskulpturen, Schmuck, Textil

Neu Boltenhagen Gutshaus: Olivier und Brigitte Hüppin, Hella Krietsch: Fotografie, Malerei, Keramik

Atelier May , Straße des Friedens 30, Hanshagen: Malerei

Es geht nicht um Großes

Mehr als 29000 Besucher 2015 – „Kunst: Offen“ hat zahlreiche Liebhaber. Zugegeben: Ich selbst zähle nicht zu jenen, die Pfingsten für Pfingsten von Atelier zu Atelier pilgern. Doch ich meine zu verstehen, warum viele Menschen genau das tun. Sie suchen ein Ausflugsziel. Und sie sind neugierig: auf andere Orte, mehr oder weniger private Örtlichkeiten.Wenn es dann noch gemalte Bilder, Fotografien oder Keramik zu sehen gibt – umso besser. Man mag kritisieren, dass „Kunst: Offen“ auch Leuten ein Podium bietet, die in ihrer Freizeit mehr oder weniger gekonnt töpfern, auf den Auslöser ihrer Digitalkamera drücken, schnitzen oder aber malen. Ich finde, auch das macht „Kunst: Offen“ populär. Es geht halt nicht um ganz große Kunst, sondern um künstlerisches Schaffen. Nicht alles ist jedermanns Geschmack. Wer wüsste dies besser als die Künstler selbst. „Kunst: Offen“ macht Angebote, nicht mehr und nicht weniger. Sie wahrzunehmen, bleibt jedem von uns überlassen. Wie müssen nichts und niemanden besuchen. Allein die Möglichkeit, es zu tun, ist viel wert. Danke allen, die für „Kunst: Offen“ stehen.

Qualitätskontrolle, bitte!

Wo fängt Kunst an und wo hört sie auf? Zugegeben: Die Grenze ist schwer zu ziehen. Und trotzdem wünsche ich mir manchmal, dass es bei der Aktion „Kunst:Offen“ so etwas wie eine Qualitätskontrolle gäbe.

Vor ein paar Jahren hatten Freunde und ich mal die Idee: Lasst uns in Greifswald alle Stationen abklappern, die mit der Kunst:Offen-Flagge dekoriert sind! In der Erwartung, Künstlern über die Schulter zu schauen, deren Schaffen wir bisher nur aus der Ferne bewundert hatten, radelten wir los. Doch schnell saß die Ernüchterung mit auf dem Sattel. Gehäkelte Topflappen, Igel aus Disteln oder gelochte Muscheln, die man auf Fäden gezogen hatte – solche Gegenstände wurden uns da zum Teil präsentiert. Hätten wir einen Basar besucht, der die Ergebnisse einer Grundschulbastelrunde verkauft, hätte ich mich nicht beschwert. Aber „Kunst:Offen“ wirbt damit, dass Ateliers und Galerien öffnen, dass der Außenstehende einen Zugang zur sonst oft abgeschotteten Kunstwelt bekommt. Wenn das unsere Kunstwelt ist, bleibe ich vielleicht lieber draußen. Oder studiere vorher genau das Programm...

„Kunst: Offen“ zu Pfingsten: In und um Greifswald laden gut 30 Galerien und Ausstellungen ein

Freches in Lodmannshagen, Buntes in Gristow

Drei Tage und gut 30 mögliche Ziele: Die Qual der Wahl hat, wer an diesem langen Wochenende „Kunst: Offen“ im Raum Greifswald erleben möchte. Gar strapaziös würde Pfingsten, wollte man alle einladenden Ateliers, Galerien und Ausstellungen besuchen. Vorteilhaft: Einige Orte vereinen gleich mehrere Künstler.

Elf sind es allein in der Gristower Kirche, 12 Kilometer nördlich der Hansestadt. „Bei uns macht keiner ,nur’ sein Ding. Wir haben uns bewusst für einen gemeinschaftlichen Auftritt entschieden“, sagt Mitorganisatorin Andrea Seidlein. Malereien und Grafiken, Objektkunst und Fotografie verwandeln das 600 Jahre alte Gotteshaus kurzzeitig in einen großen Ausstellungsraum. „Es ist wirklich schön, ein buntes Sammelsurium“, wirbt Seidlein. Seit 2004 schon sei die Gristower Kirche Adresse der alljährlichen Pfingst-Kunstaktion. Die Zahl der Besucher sei peu à peu gestiegen. 300 waren es im vergangenen Jahr.

600 zählte Jaqueline Bülow, Bürgermeisterin der Gemeinde Neu Boltenhagen, 13 Kilometer östlich von Greifswald. „Das waren so viele wie unsere Kommune Einwohner hat“, merkt sie an. „Kunst: Offen“

bringe Menschen in Dörfer, die sie womöglich sonst nie aufsuchen würden, für den ländlichen Raum sei das gut. In diesem Jahr kann Bülow Besucher gleich auf drei Adressen in ihrer Kommune verweisen.

„Freche Kunst – Malerei, Grafik, Plastik und Lyrik – ist in der alten Wassermühle von Lodmannshagen zu sehen. Die Galerie Weidenrute in Neu Boltenhagen zeigt Kunsthandwerk, Schmuck, textile Arbeiten und Holzskulpturen. Und dann ist da noch das Gutshaus in Neu Boltenhagen, mit Keramik, Malerei und Fotografie.“

Der Schweizer Oliver Hüppin stellt erstmals hier aus. 2015 wanderte er mit seiner Frau nach Vorpommern aus. „Eine so flächendeckende Aktion wie ,Kunst: Offen’ kennen wir aus unserer Heimat nicht“, sagt Hüppin und fügt hinzu: „Ich finde das super.“

Die „Kunst: Offen“-Premiere von Elke Klonikowski liegt ein Jahr zurück: Die Malerin aus Levenhagen westlich von Greifswald lud Pfingsten 2015 erstmals auf ihr Grundstück ein. Seinerzeit war das Wetter gut, konnte sie viele ihrer Bilder draußen im Garten präsentieren. Diesmal könnte es etwas schwieriger werden: „Es soll stürmen und regnen. Wir werden deshalb unser Haus dekorieren“, sagt Klonikowski. Der Tourismusverband Vorpommern, der „Kunst: Offen“ zum nunmehr 22. Mal auf die Beine stellt, hat eines ihrer Bilder für seine zentrale Sammelausstellung ausgewählt, die heute, 18 Uhr, im Gut Stolpe an der Peene eröffnet wird und dort bis einschließlich Montag zu sehen ist.

Zur Malerei fand Elke Klonikowski (62) erst vor sieben Jahren. „Damals hatten wir unser Haus renoviert. Ich suchte neue Bilder, die farblich und in ihrem Format zur Einrichtung passen.“ Sie habe auch eins gekauft, „das mir, kaum erworben, allerdings nicht recht gefiel, ich habe es dann mit Acrylfarbe übermalt“. Später belegte sie einen Fernkurs der Studiengemeinschaft Darmstadt. In eineinhalb Jahren erwarb sie so grundlegendes Wissen über den Bildaufbau und den Einsatz von Materialien. Mit Hilfe von Büchern und online-Videos machte Klonikowski sich bestimmte Techniken zu eigen. Viele ihrer Bilder sind abstrakt. „So“, sagt die Malerin, „arbeite ich am liebsten.“ Klonikowski kombiniert Farbe mit anderen Stoffen, Wachs etwa, auch Metallstaub und Bitumen. „Was dabei herauskommt, ist zufällig und absolut einmalig. Kaum denkbar, dass man ihre Bilder kopieren kann.

Eine lange Tradition

„Kunst: Offen“ wurde 1994 erstmals veranstaltet. Der damalige Fremdenverkehrsverband Vorpommern hatte sich von einem ähnlichen Kunstfest in Schweden inspirieren lassen. Dort gibt es derlei seit mehr als 40 Jahren.

Im vergangenen Jahr zählten die Gastgeber in Vorpommern zusammengenommen mehr als 29000 Besucher und damit so viele wie nie zuvor. An „Kunst: Offen“ 2016 beteiligen sich vorpommernweit 260 Künstler.

Sven Jeske

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