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Hier hängen 80 000 Euro am Haken

Greifswald Hier hängen 80 000 Euro am Haken

Gestern gegen 11.30 Uhr war das Werk vollbracht: Der neue Flügel für die Musikfabrik Greifswald stand an seinem Platz. Währenddessen war der alte bereits auf dem Weg zu seinem neuen Besitzer.

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Die Männer des Tages steuerten den Kran, legten Gurte an, dirigierten und zogen den Flügel in den Raum. Links und oben der neue Flügel, rechts der Abtransport des alten Instruments.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Gestern gegen 11.30 Uhr war das Werk vollbracht: Der neue Flügel für die Musikfabrik Greifswald stand an seinem Platz. Währenddessen war der alte bereits auf dem Weg zu seinem neuen Besitzer. Drei Männer schwitzten eine Stunde lang und ließen sich von einem Kran unterstützen. Ins Schwitzen kam auch Stefan Lindner, Leiter der Musikfabrik: „Ich bin nervös und angespannt, ob alles gut geht“, verriet er. Es kamen auch einige Schaulustige und zückten ihre Kameras.

 

OZ-Bild
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Als der Kran gegen 10.45 Uhr anrollte, gab es zunächst ein Problem: Ein Auto hatte genau vor der Musikfabrik geparkt und blockierte den Weg. Nach kurzer Zeit kam aber die Halterin und entfernte sich mit ihrem fahrbaren Untersatz.

Nachdem sich der Kran positioniert hatte, konnte es gegen 11 Uhr losgehen. Zunächst wurde der neue Flügel durch das Fenster in den Raum gehoben. Ein bisschen Platz war noch zwischen Piano und Rahmen:

„Da hätten wir ja glattweg auch einen größeren Flügel nehmen können“, scherzte Lindner. Das neue Instrument koste 80000 Euro, 35000 davon seien Fördermittel. Die restlichen Gelder seien aus eigener Hand und durch Spenden abgedeckt worden. „Wir haben diese Flügelaktion seit etwa fünf Jahren geplant, auf die Zusage einer Förderung muss man lange warten“, erzählt der 49-Jährige.

Das alte Piano ist 115 Jahre alt. Täglich wurden bis zu zehn Stunden auf ihm gespielt. Die neue Instrumentenversion wiegt rund 420 Kilogramm.

Von Laura Weigele

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