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Internationale Kunst im Pommernhus

Greifswald Internationale Kunst im Pommernhus

Künstler aus zwölf verschiedenen Ländern zeigen bis Mitte September in einer Jubiläumsschau ihre Werke

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Die Norwegerin Nadja Stupina ist ebenfalls mit mehreren Werken in Greifswald vertreten.

Greifswald. Zehn Jahre InterArt: Im Pommernhus werden noch bis Mitte September einzigartige Kunstwerke gezeigt. 17 Künstler aus zwölf verschiedenen Ländern, darunter 15 Frauen, zeigen eine Palette ihres Könnens. Die Künstler kommen aus Deutschland, Russland, Polen, Spanien, Singapur, Südkorea, der Ukraine, der Schweiz, Norwegen, den USA, Argentinien und Slowenien. Die gezeigten 77 Werke sind so vielschichtig, wie Kunst nur sein kann: Sie reichen von der abstrakten Stilrichtung über den Expressionismus bis hin zur Collage, Druckgrafik und dem Textildesign. „Ich denke, mit dieser Breite an Kunst sprechen wir ein vielschichtiges Publikum an“, sagt Nadja Klüter, eine der Greifswalder Organisatoren der InterArt.

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Künstler aus zwölf verschiedenen Ländern zeigen bis Mitte September in einer Jubiläumsschau ihre Werke

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Schau bis 18. September

77 Werke von 17 verschiedenen Künstlern sind auf der zehnten InterArt zu sehen. Die Ausstellung wird noch bis zum 18. September im Pommerhus gezeigt.

41 Länder dieser Erde waren bereits bei InterArt-Ausstellungen in Greifswald präsent. Jährlich kommen neue dazu.

Die Künstlerin Nadja Klüter ist froh, dass es vor zehn Jahren mehrere engagierte Künstler in Greifswald gab, darunter Helmut Maletzke, die sich mit Idee einer internationalen Ausstellung anfreunden konnten. Klüter selbst hatte diese Idee längst aufgegriffen, denn 1997 hat in Los Angeles der Künstler Monticello Miller eine internationale Künstlervereinigung gegründet. 2008 lernte die Greifswalderin dann Miller während der Ausstellung „Art Ladies“ kennen. Durch das persönliche Gespräch konnte sie noch besser verstehen, warum er so um diese Künstlervereinigung gekämpft hat.

„Dadurch haben wir die Möglichkeit, Kunst von allen Kontinenten kennenzulernen. Das weitet den Blick für das Schaffen anderer“, formuliert es Klüter. Denn neben dem Ausstellen an sich könnten sich die Künstler auch fachlich austauschen.

Die InterArt 2016 bietet den Greifswaldern und ihren Gästen wieder einzigartige Werke: Da ist Bernadeta Wdzieczna aus Polen. Sie malt Porträts in Öl oder Pastell. Dabei benutzt sie Stoffe, die sie selbst entwickelt hat, und fertigt daraus dann Reliefs oder Collagen an, die auf den Betrachter eine besondere Wirkung erzielen. „Es hat etwas von 3D-Format“, meint Nadja Klüter. Bernadetas Arbeiten befinden sich mittlerweile in Galerien und in Privatbesitz in Deutschland, Polen, Japan, den USA und den Niederlanden. Fast an fotografische Korrektheit heran reichen die Bilder von Claudia Toubes aus Buenos Aires, die gerne auf ihren Leinwänden Menschen im Stil des Neorealismus malt. Die argentinische Künstlerin „gießt“ ihre Gefühle in Ölfarben, wie sie selbst sagt. „Und dann passiert das Magische . . .“ InterArt-Organisatorin Nadja Klüter wiederum malt gerne auf Seide, meistens Motive aus der Natur. Sie beherrscht aber auch die Acryl-, Öl- und Aquarellmalerei. „Ich hoffe, dass für jeden Geschmack etwas bei unserer Jubiläumsausstellung dabei ist“, meint sie.

41 Länder waren in den zurückliegenden zehn Jahren auf der InterArt zu Gast. „Das wollen wir künftig fortsetzen und noch nicht vertretene Länder hierher an den Ryck holen. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung durch die Stadt“, sagt Nadja Klüter.

Cornelia Meerkatz

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