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Greifswald Koeppens unbekannte Seite

Kulturtage zeigen sein filmisches Schaffen

Greifswald. Er ist Beobachter, Betrachter und Verfolgter zugleich: Ein alter Mann, Wolfgang Koeppen, geht durch das winterliche Venedig, einer Stadt, in der er gern ist, ohne sagen zu können, warum. „Ich wollte Venedig einfangen, ich wollte es beschreiben, aber die Stadt ist nicht einzufangen“, spricht er in seinem Film „Ich bin gern in Venedig warum“ von 1980.

 

OZ-Bild

Kati Mattutat, Eckhard Schumacher, Andrea Werner und Hannes Rittig (v.l.) organisieren die Koeppentage.

Quelle: Foto: Annemarie Bierstedt

Der in Greifswald geborene Koeppen ist vielen vor allem als Schriftsteller, als einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit bekannt. Das diesjährige Literaturfestival „Koeppentage“ nimmt jedoch sein Werk als Filmkritiker und Fotograf in den Fokus. Die Veranstaltungsreihe, die noch bis zum 28. Juni andauert, steht unter dem Motto „ gefangen im Auge der Kamera “.

„Diesmal wollen wir Koeppens weniger bekannte Seite als Filmkritiker und Fotograf zeigen. Seine drei Filme wurden bisher maximal dreimal öffentlich ausgestrahlt“, erklärt Eckhard Schumacher, Leiter des Wolfgang-Koppen-Archivs der Universität Greifswald. Am Eröffnungsabend der Koeppentage las Schauspieler Hannes Rittig unter anderem aus Koeppens Brief an den Regisseur und einen Text über die Dreharbeiten. Ausdrucksstark füllte er die Worte des genialen, zeitkritischen Beobachters und Schriftstellers mit neuem Leben.

Wenig bekannt ist bisher, dass der Schriftsteller in seiner Zeit als Feuilletonredakteur auch zahlreiche Filmkritiken schrieb, Drehbücher für Kinofilme und eine Reportage über Dreharbeiten verfasste.

Drei seiner Filme werden im Rahmen des Literaturfestivals vorgeführt.

Den Schriftsteller als Fotografen zeigt eine gestern Abend im Koeppenhaus eröffnete Ausstellung. Eckhard Schumacher und Andrea Werner aus dem Koeppen-Archiv präsentieren private Aufnahmen aus dem Nachlass des Schriftstellers. Darunter fotografische Inszenierungen um 1900 mit seiner Familie, aber auch Aufnahmen aus dem 20. Jahrhundert.

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