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Greifswald Kultsaxophonist begeisterte mit Jazz und Oldies
Vorpommern Greifswald Kultsaxophonist begeisterte mit Jazz und Oldies
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00:00 24.03.2014
Der Saxophonist und Sänger Andreas Pasternack mit Enrique Marcano-González und Christian Ahnsehl (v.r.) im Theatercafé. Quelle: ph
Greifswald

Die „Route 66“ musste er nicht nehmen, um von Rostock nach Greifswald zu kommen. Dennoch entschied sich Andreas Pasternack für den gleichnamigen Titel als Einstiegssong für sein Greifswald-Konzert. Er wurde 1946 vom Amerikaner Bobby Troup komponiert. Das Publikum im Theatercafé genoss das Lied mit allen Sinnen und brauchte keine Aufwärmphase: Die Füße wippten sofort, die Hände klatschten und bald wurde auch bei dem einen oder anderen Titel mitgesungen.

„Jazz, Oldies & More“ am Freitagabend hielt, was es versprach. Mit viel Charme, Witz, vor allem aber professioneller Musik elektrisierte Pasternack von Anfang an seine Zuhörer. Unterstützt wurde der Saxophonist dabei vom Gitarristen Christian Ahnsehl und dem gebürtigen Venezolaner Enrique Marcano-González (Bass). Schon nach wenigen Songs war klar — die drei Musiker beherrschen offenbar jeden Stil. Ob Gilbert Bécaud mit „Nathalie“, Elvis Presley und sein „Return to sender“, ob Udo Jürgens, Frank Sinatra, Miles Davis oder Bill Haley & His Comets — das Trio begeisterte die Konzertbesucher mit jedem neuen Griff in sein Repertoire. Selbst die Publikumswünsche konnte es nicht verwirren. Wollte da etwa jemand Drafi Deutscher hören? Kein Problem. Auch wenn Pasternack am Ende nicht ganz sicher war, vielleicht doch eine Strophe von „Mamor, Stein und Eisen bricht“ vergessen zu haben. Egal! „Es macht hier wirklich irre Spaß“, zeigte sich der Künstler von der Stimmung begeistert und versprach, in Zukunft öfter in Vorpommern aufzutreten.

Das vernahm Ursula Lang, die mit ihrem Mann Siegfried zum Konzert kam, gern: „Pasternack ist ein absoluter Vollblutmusiker. Wir kannten ihn schon zu DDR-Zeiten.“ Auch ihre Freunde Lore und Gerhard Roestel waren von Pasternack begeistert. Gern hören sie ihn in der wöchentlichen „Jazztime“ auf NDR1. In Greifswald tritt er übrigens spätestens wieder am 29. Juni auf — dann mit seiner Bigband im Strandbad Eldena.



Petra Hase

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