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Kultureller Austausch im Zeichen des Meeres

Greifswald Kultureller Austausch im Zeichen des Meeres

Internationales Studentenfestival in Greifswald: 150 Studenten aus dem Ausland feiern ein „Treffen der Kontinente“

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Elvin Mahorramov, Mariam Margiani, Linh Nguyen und Tugume Erick (v.l.) feierten bis spät in die Nacht.

Quelle: Fotos: Philipp Baranyai

Greifswald. Tugume Erick ist weit gereist: Mehr als 6000 Kilometer Wegstrecke nahm der 23-Jährige auf sich, um am Greifswald International Students Festival teilzunehmen.

 

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Zu Trommelrhythmen wurde ausgelassen getanzt.

Nun, da er hier ist, zeigt sich der junge Mann aus Uganda beeindruckt: „Einmal in Deutschland zu sein, ist für mich besonders spannend“, sagt er. „Das Land ist weltweit bekannt für seine Bemühungen in der alternativen Stromerzeugung. Schon bei der Anreise habe ich die vielen Windkraftanlagen gesehen.“

Tugume Erick war einer von 900 jungen Frauen und Männern, die sich um die Teilnahme am diesjährigen Studentenfestival beworben hatten. 150, darunter Erick, wählten die Veranstalter aus. Neben guten Englischkenntnissen waren ihnen soziales Engagement und ein ansprechendes Vorstellungsschreiben wichtig. Um die Teilnahme der ausländischen Gäste zu ermöglichen, sammelten die Organisatoren Spenden, verhandelten sie mit Botschaften über Visa.

Die ausgewählten Studenten kommen aus 45 Staaten. Am Montagabend stellten sie im Ikuwo ihre Heimatländer vor. Sie sangen Lieder, trugen Gedichte vor, tanzten und boten typische Gerichte zum kosten an. Einige von ihnen waren sich auch nicht zu schade, Vorurteile über die eigene Kultur humorvoll aufs Korn zu nehmen. So lernten die Zuschauer, dass man als echter Italiener vor allem laut, unpünktlich und fußballverrückt sein sollte. Ein gemeinsamer Tanz von Studenten aus verschiedenen afrikanischen Länder bildete den Abschluss des Hauptprogramms. Anschließend wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Mit Workshops wurde das Festival gestern fortgesetzt. In diesem Jahr dreht sich thematisch alles um die Weltmeere. Die Studenten setzen sich mit der Wasserverschmutzung ebenso auseinander wie mit der Energiegewinnung, Flucht über den Seeweg, Fragen über die Bewirtschaftungsrechte der internationalen Gewässer, die Zukunftsvision einer Stadt unter Wasser oder dem Leben auf Inseln. Die Georgierin Mariam Margiani (20) will den Aufenthalt gleichzeitig nutzen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern: „Deutsch habe ich schon länger nicht gesprochen und einiges vergessen. Hier habe ich die Gelegenheit, mein Gedächtnis aufzufrischen.“

Philipp Baranyai

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