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Lichterzug von St. Nikolai zum Peenestrom

Wehrland Lichterzug von St. Nikolai zum Peenestrom

Kirchengemeinden des Lassaner Winkels laden am Samstagabend in Wehrland zu einem besonderen Fest ein

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Die Initiatorinnen der „Nacht der Lichter“, die am Sonnabend an der St. Nikolai-Kirche in Wehrland im Lassaner Winkel startet (v.l.): Birgit Berge, Renate Parakenings, Kerstin Hirthe und Hanne Knetsch.

Quelle: Fotos: Tom Schröter

Wehrland. Licht bedeutet Leben. Jesus Christus selbst bezeichnet sich als das Licht der Welt. Kerstin Hirthe ist aufgefallen, dass das Sonnenlicht, wenn es durch die Fenster in das Innere der Wehrlander Dorfkirche fällt, interessante Details in ein besonderes Licht rückt. „Dies regt dazu an, sich auf die Besonderheiten der Kirche zu konzentrieren und darüber nachzudenken, was sie bedeuten“, erklärt die Lassaner Kunsthandwerkerin und Tanzpädagogin. Das Spiel des Lichtes, kombiniert mit musikalischer Untermalung, versetze den Besucher in eine wohltuende meditative Stimmung und fördere wichtige Momente des Innehaltens und der Besinnung.

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Kirchengemeinden des Lassaner Winkels laden am Samstagabend in Wehrland zu einem besonderen Fest ein

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Dies regt dazu an, sich auf die Besonderheiten der Kirche zu konzentrieren und darüber nachzudenken.“Kerstin Hirthe, eine der Initiatorinnen

Wer sich auf diese Entdeckungstour begeben möchte, kann am Sonnabend zur „Nacht der Lichter“ ab 19 Uhr zur St. Nikolai-Kirche in Wehrland kommen. Mit vielen Leuchtpunkten werden das 800 Jahre alte Gotteshaus und dessen reizvolle Umgebung in eindrucksvoller Art erhellt. Das vom Glasdesigner Ralf-Udo Slama gestaltete Chorfenster von St. Nikolai, das Bezug nimmt auf die dahinter befindliche maritime Landschaft am Peenestrom, rückt an diesem Abend in den Mittelpunkt, wenn Lassans Pastor Reinhard Kuhl in seiner kurzen Andacht inhaltlich darauf eingeht.

Zum Programm gehören temporäre Kunstinstallationen im Freien, ein Wandelkonzert mit der Lassaner Flötengruppe und mit Martina Gläser-Böhme am Monochord und das Spiel auf der Remler-Orgel sowie Tanzeinlagen, ein Feuer, ein kleines Buffet und Basteleien für Kinder. In der Kirche stellen sieben Künstler einige ihrer Arbeiten aus. Den eigentlichen Höhepunkt der „Nacht der Lichter“ bildet ein Lichterzug zu Fuß von der Wehrlander Kirche zur Badestelle am nahen Bauerberg und zurück. Lichtobjekte in der Landschaft bis hin zum Wasser erzeugen ein Lichtband und begleiten die Teilnehmer des nächtlichen Streifzugs. „Freizeitkapitäne sind eingeladen, mit dezent beleuchteten Booten auf dem Wasser den Lichterzug zu empfangen“, ergänzt Birgit Berge vom Kreis der Initiatorinnen der ungewöhnlichen Aktion. Am Bauerberg gebe es für kleine Boote sogar eine Anlegemöglichkeit.

Ausrichter der „Nacht der Lichter“ sind die Kirchgemeinden Lassan, Bauer und Pinnow. Bereits vor drei Jahren luden sie in Lassan zur Erstauflage der Veranstaltung ein, die auf beachtliche Resonanz stieß. Damals führte der Weg – nach meditativen Musikeinlagen und Mitmachaktionen in und an der Kirche – von St. Johannis zum Stadthafen, wo die mitgeführten Lichter abgestellt wurden und bis tief in die Nacht gemeinsam in besinnlicher Atmosphäre die Zeit verbracht und gesungen wurde. Mitgebracht hat Kerstin Hirthe die Idee zur „Nacht der Lichter“ aus Sachsen-Anhalt, wo sie die Aktion auf dem Petersberg bei Halle beeindruckt hat. Dort ging es um das Thema Wasser, das sich wunderbar auf Lassan übertragen ließ.

Die Premiere in Lassan verstanden Kerstin Hirthe und ihre Mitstreiterinnen als ein Experiment. Da die Einladung auf fruchtbaren Boden stieß und ein spezielles Erlebnis für die Beteiligten wurde, könnte die Aktion zu einer Tradition im Lassaner Winkel werden.

„Nacht der Lichter“: 18. Juni ab 19 Uhr, Kirche St. Nikolai in Wehrland, Parkmöglichkeiten bestehen am nahen Platz vor der Gutshauszufahrt in Bauer.

Tom Schröter

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