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Linkenpolitiker: Stadtmuseum integrieren

Greifswald Linkenpolitiker: Stadtmuseum integrieren

Peter Multhauf schlägt vor, bei den Plänen für ein Schauhaus der Uni einzusteigen

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Uns fehlt ein Stadtmuseum.“Peter Multhauf, Linke

Greifswald. Die Alte Physik auf dem historischen Campus soll ein gemeinsames Haus der Präsentation von Stadt und Universität für eine breite Öffentlichkeit werden. Das schlägt Linken-Kulturpolitiker Peter Multhauf, vor. „Wir haben seit der Eröffnung des Pommerschen Landesmuseums kein Stadtmuseum mehr“, erinnert er. Für das Bürgerschaftsmitglied ist das ein untragbarer Zustand. Jede halbwegs vergleichbare Stadt in MV habe ein eigenes Museum, argumentiert er. Das Landesmuseum könne die entstandene Lücke nicht schließen.

 

OZ-Bild

Die Alte Physik.

Quelle: eob

Der Kommunalpolitiker wirbt seit zehn Jahren erfolglos für einStadtmuseum. Jetzt sieht er deutlich bessere Chancen auf Gehör und zur Verwirklichung der Idee eines Hauses der Stadt und der Universität. Der frühere Geschichtslehrer knüpft dabei an die konzeptionellen Überlegungen der Hochschulleitung für ein modernes Schauhaus an (die OZ berichtete). Das Gebäude soll demnach sowohl die Geschichte als auch Gegenwart und Zukunft der 560 Jahre alten Universität auf eine moderne Weise darstellen und für den Lehr- und Forschungsstandort an der Küste werben. Informationen zum Studium, Bildungs- und interaktive Angebote gehören ebenfalls zu dem vom Uniarchivar entwickelten umfassenden Konzept, dessen Inhalte das Rektorat bereits gebilligt hat.

Punkt zwei der Hoffnung: Ein Arbeitskreis der CDU-Landtagsfraktion hat in der letzten Woche bei einem Besuch der Alten Physik angekündigt, sich im Falle einer erneuten Mitregierung für eine Aufnahme des Zehn-Millionen-Projektes „Schauhaus“ in den Koalitionsvertrag einzusetzen. Denn mit den planmäßig vom Land zur Verfügung gestellten Mitteln lässt sich dieses Vorhaben in absehbarer Zeit nicht umsetzen. Zur Erinnerung: Multhauf hat mit dem Greifswalder CDU-Landtagsabgeordneten Egbert Liskow schon bei der Realisierung des Caspar-David-Friedrich-Denkmals in der Lappstraße zusammengearbeitet.

„In einer Universitäts- und Hansestadt bietet sich ein gemeinsames Haus besonders an“, ist Multhauf überzeugt. Er hat eine Menge Ideen, was ausgestellt werden könnte: beispielsweise Exponate aus dem früheren Greifswalder Heimatmuseum, Kunstwerke aus der Mensa am Schießwall (derzeit eingelagert), der Grafikzyklus des früheren Greifswalder Kunstprofessors Armin Münch (im Stadtarchiv) oder Freester Fischerteppiche, die einmaligen Zeugnisse pommerscher Volkskunst. Die Uni besitzt den künstlerischen Nachlass des Vaters der Fischerteppiche, Rudolf Stundl.

„Wir könnten für die Sanierung Städtebaufördermittel einsetzen und das ,Greifswald-Haus’ später gemeinsam betreiben“, schlägt Multhauf vor. Er hat den Vorsitzende des Bildungsausschusses, Erik von Malottki (SPD) gebeten, dass Thema auf der nächsten Sitzung gemeinsam mit Vertretern der Uni zu behandeln. „Ich finde, das ist eine tolle Idee“, sagt von Malottki. So würde ein neuer touristischer Anziehungspunkt geschaffen. „Mich ärgert seit Jahren, dass dieses wichtige Gebäude leersteht.“

Eckhard Oberdörfer

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