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Ministerium stellt für Schloss Millionenförderung in Aussicht

Griebenow Ministerium stellt für Schloss Millionenförderung in Aussicht

Landesregierung will Griebenower Einrichtung als touristischen Anziehungspunkt fördern. Gemeinde Süderholz plant Eigenanteil.

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Blick auf das Griebenower Barockschloss. Es stammt aus der Zeit der schwedischen Herrschaft in Vorpommern.

Quelle: Peter Schlag

Griebenow. Rund 1,5 Millionen Euro könnten in die weitere Sanierung des Barockschlosses in Griebenow fließen — vorzugsweise als Fördermittel. „Das Schloss ist ein geschichtsträchtiger Ort, diese Tradition muss erhalten bleiben“, betont Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) im OZ-Gespräch. Das Wirtschaftsministerium, so der 59-Jährige, wäre bereit, 90 Prozent der anderthalb Millionen bereitzustellen. Weitere neun Prozent könnten aus dem Kofinanzierungsfonds des Innenministerium kommen, erläutert Harry Glawe. Bliebe ein Eigenanteil von einem Prozent.

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Das Wirt- schafts- ministerium wäre bereit, 90 Prozent der 1,5 Millionen Euro zu fördern.“Harry Glawe (CDU, 59), Wirtschaftsminister MV

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Über den hat sich die Süderholzer Gemeindevertretung — Griebenow ist einer der 28 Ortsteile — gerade unterhalten. In der Aussicht auf die Fördermittel für das Schloss will die Gemeinde Eigenanteile aus dem Haushaltsjahr 2013 in das nächste Jahr übertragen. Das betrifft maximal 30 000 Euro, die ursprünglich für die Sanierung des Schlossportals mit seinem historischen Wappen (14 300 Euro) und für Gewässerinstandhaltung im Schlossbereich (20 000 Euro) geplant waren. Voraussetzung für diese Übetragung ins nächste Haushaltsjahr ist, dass die anvisierten Baumaßnahmen dann in einem Gesamtpaket verwirklicht werden, heißt es im Beschluss der Süderholzer Gemeindevertreter dazu, der jetzt einstimmig gefasst wurde.

Die erwähnte originalgetreue Wiederherstellung des Eingangsbereiches (Schloss und Portal) ist der vordringliche Punkt auf der Wunschliste beim Schlossverein, erklärt dessen Vorsitzender Jürgen Hoffmann. Perspektivisch muss auch die Heizung erneuert werden, fügt der Vereinsvorsitzende hinzu. Außerdem denkt man im Verein daran, ein Tourismusbüro einzurichten. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein“, sagt Jürgen Hoffmann und betont, dass dieser sich als Dienstleister in Kultur und Historie verstehe: „Für die Gemeinde Süderholz und darüber hinaus“.

In den vergangenen Jahren sind bereits umfangreiche Mittel aus der Städtebauförderung nach Griebenow geflossen — um den historischen Ort schöner zu gestalten. Insofern ist das Schloss im Komplex mit dem historischen Ortskern insgesamt zu sehen. Und deshalb ist , auf längere Sicht gesehen, die Wunschliste mit Portalsanierung und Heizungserneuerung längst nicht abgeschlossen. Auch ein Spielplatz könnte so im historischen Ort Griebenow entstehen, den sich Eltern und Kinder vor Ort wünschen. 30 000 Euro hat die Gemeinde hierfür geplant. Einwohner waren mit der Bitte an die Gemeindevertreter herangetreten, für die zur Zeit zwölf Mädchen und Jungen in diesem Ortsteil einen separaten Spielplatz zu errichten, weil der andere Spielplatz im Dorf von ihnen durch die stark befahrene Bundesstraße getrennt sei.

Zurück zum Schloss. Morgen gibt‘s dort einen Vor-Ort-Termin, um über die angekündigte Millionenförderung durch Schwerin zu beraten.

Mehr als 300 Jahre alt
Anfang des 18. Jahrhunderts ist das Griebenower Schloss im Auftrag der schwedischen Familie von Rehnschiöld errichtet worden. Um 1910 ist

das Anwesen als Zentrum einer

Gutsanlage erneuert worden.

2003 übernahm der Verein „Barockschloss zu Griebenow e.V.“ das Schloss in seine Trägerschaft.

 

 

Almut Jaekel und Peter Schlag

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