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Mit jungem Blick Neues im Alten entdecken

Greifswald Mit jungem Blick Neues im Alten entdecken

Kunststudenten stellen ihre subjektive Sicht auf Greifswald im Pommerschen Landesmuseum aus

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Pauline Stopp vor ihren drei Arbeiten in der Museumsstraße. Die 27- Jährige steht kurz vor Abschluss ihres Masterstudiums.

Quelle: Petra Hase

Greifswald. Nebelschwaden im Wohnviertel, ein Stück Marienkirche, Hausfassaden, Straßen... Studenten des Caspar-David- Friedrich-Instituts der hiesigen Universität haben mit ihren Kameras Greifswald in den Blick genommen. Nicht von ungefähr, sondern ganz gezielt: für die aktuelle Sonderausstellung „Greifswald – der private Blick“ im Pommerschen Landesmuseum. Seit deren Eröffnung Mitte September haben sich über 4000 Besucher die Fotografien Greifswalder Bürger angesehen.

Parallel zu dieser vom Museologen Mario Scarabis konzipierten Schau zeigen elf Kunststudenten nun in der Museumsstraße ihre subjektive Sicht auf Greifswald. Mit jungem Blick entdecken sie Neues im Alten. Darunter „diffuse Lichtbilder, als wäre die Zeit zurückgespult oder angehalten worden“, sagt Michael Lissok, Kunsthistoriker am Friedrichinstitut. Einige der Motive „muten wie Tatorte an“, an denen gleich etwas geschehe. „Orte der Stille und des Verweilens, Rückzugsorte für die Seele“, deutet Lissok die Fotografien, die jetzt mit einer gesonderten Midisage im Museum gewürdigt wurden.

Für Lissok ist klar: Bei den 30 Arbeiten handele es sich nicht um Schnappschüsse oder Aufnahmen, die dem Prinzip Zufall zuzuordnen seien. Stattdessen betrachte der Besucher Motive, „die mit intellektueller Kalkuliertheit entstanden“. Auch Daniela Risch, Dozentin für Fotografie, ist stolz auf ihre Schützlinge. Als sie im Frühjahr von der geplanten Sonderausstellung des Museums hörte, suchte sie den Kontakt zu Scarabis. „Dokumentarisches Stadtbild ist eine meiner Leidenschaften“, verrät Risch. Scarabis wiederum war begeistert von ihrer Idee, der großen Fotoschau eine kleine von Studenten zur Seite zu stellen.

Pauline Stopp ließ sich jedenfalls gern von Greifswalds Stadtbild inspirieren. Drei ihrer Arbeiten sind in der Schau zu sehen, darunter eine, die aufgrund ihrer Farbigkeit ins Auge sticht. „Ich habe sie mit einer Lomografiekamera aufgenommen“, erklärt die Masterstudentin. Zudem habe sie den Film verkehrtherum in die Filmdose gelegt: Damit sei die Optik der 1960-er Jahre und auch die Farbtrübung zu erklären. Alle Arbeiten sind bis 29. Januar im Museum zu sehen.

ph

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