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„Prinzen“-Parade im Strandbad

Greifswald „Prinzen“-Parade im Strandbad

Die bekannte ostdeutsche Band eröffnet die Boddenklänge / Der Drummer ist schon Greifswalder geworden

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Drummer Ali Zieme (r.) und Micha Turban checken während einer Fahrradtour im Strandbad den Auftrittsort der Boddenklänge.

Quelle: Cornelia Meerkatz

Greifswald. Ein Nachmittag mit einem echten Prinzen – eine wundervolle Vorstellung. Um es vorwegzunehmen: Gemeint ist hier kein Blaublütiger auf einem weißen Pferd, aber dennoch ein echter Prinz: Alexander Zieme, Drummer der Band „Prinzen“, die am 24. Juni im Strandbad Eldena zu erleben ist.

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Die bekannte ostdeutsche Band eröffnet die Boddenklänge / Der Drummer ist schon Greifswalder geworden

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Boddenklänge 2016

„Die Prinzen“ eröffnen am 24. Juni die Boddenklänge 2016 im Strandbad Eldena. Die Band mit den fünf ehemaligen Thomanern hat unzählige Hits. Als Vorband spielt “Seeside“.

Nena kommt tags darauf, am 25. Juni, ins Strandbad. Vor ihr ist auf der Bühne die Greifswalderin Isabell Schmidt zu erleben.

Karten: Haus Neuer Medien und OZ-Servicecenter

Alexander Zieme (45), der aus einer Schauspielerfamilie kommt, auf Papierkörben im Theater das Trommeln erlernte und den seit Kindertagen alle nur Ali nennen, hat eine besondere Beziehung zu Greifswald: Er lebt seit zwei Jahren hier. Der Beruf seiner Frau – sie ist Ärztin in der BDH-Klinik – hat den gebürtigen Sachsen in den Norden verschlagen. „Sehr zur Freude meiner Bandkollegen. Die finden die Gegend hier klasse“, sagt er. Und deshalb geht es zu einem ersten Check des Auftrittsortes auch mit dem Fahrrad.

Der Drummer freut sich auf den Auftritt in zwei Wochen. Immerhin haben die „Prinzen“ bereits im Greifswalder Dom gespielt. Der war rappelvoll, deshalb hoffen die Musiker wieder auf ein großes, interessiertes Publikum. „Ich mag Menschenmassen“, sagt Ali und erzählt begeistert vom Auftritt in Leipzig. In der Geburtstadt der „Prinzen“ waren 50000 Zuhörer gekommen. „Wir haben auch schon vor 200000 gespielt“, fügt er hinzu. Insgesamt sind es pro Jahr an die 60 Konzerte, die die Band gibt. Für ihren Auftritt im Strandbad können die „Prinzen“ aus dem Repertoire von zwölf Alben schöpfen. Alle Hits, von „Gabi & Klaus“ über „Du musst ein Schwein sein“, „Millionär“ und „Mann im Mond“ bis hin zu „Alles nur geklaut“, werden erklingen.

Die „Prinzen“ singen seit ihrer Gründung 1991 in der gleichen Besetzung. Ali, heute 45, kam ein halbes Jahr später dazu. „Es war eine Idee von Annette Humpe, die meinte, es fehle Grouve drunter“, erinnert sich der Drummer. Und weil die Jungs sich alle vom Studium in Leipzig kannten, war Ali Zieme schnell der Auserwählte. Allerdings: Auf Fotos ist der Schlagzeuger nie zu sehen – genau wie der Bassist, der zwei Jahre später dazu kam. „Die Jungs haben sich ja als A-Capella-Band gegründet. Diese Botschaft kommt auf Fotos weiter rüber und ist in Ordnung“, sagt er.

Auf Greifswald, so erzählt Ali, freuen sich die Jungs besonders, denn als Vorband spielt „Seeside“, eine Gruppe mit behinderten Musikern, die vor zwei Jahren bereits bei „Mike & The Mechanics“ zu erleben waren. Aufmerksam hört Zieme zu, als Bandleader Micha Turban von seinen Musikern berichtet, die blind, körper- sowie geistig behindert und doch begnadete Musiker sind. „Ich bin auf eure Musik sehr gespannt“, meint er und verspricht, bei Gelegenheit der Band im Probenraum einen Besuch abzustatten.

Hat der Drummer eine Prognose fürs Greifswalder Konzert? „Tausende Fans und tolles Wetter“, gibt er die Marschrichtung vor. Doch selbst wenn es regnen sollte, ist Ali Zieme überzeugt, dass die Greifswalder zuhauf ins Strandbad strömen und mit ihnen feiern werden. „Die Leute hier sind bodenständig und halten was aus. Paar Regentropfen hauen die nicht um. Und ich liebe doch Menschenmassen.

Die werden bei den Boddenklängen ganz sicher da sein“, ist er überzeugt.

Cornelia Meerkatz

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