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Sensen und spinnen wie zu Ritters Zeiten

Greifswald Sensen und spinnen wie zu Ritters Zeiten

Theater, Schwertkämpfe und viel Handwerk – 10000 Gäste kamen zum Klostermarkt nach Eldena

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Nachdem Laurenz Tegelmeyer die Sense gedengelt – also geschärft – hat, darf er sie einsetzen. „Das macht Spaß“, sagt der Siebenjährige.

Greifswald. Holzriesenrad, Goldwaschanlage, Arbeiten am Spinnrad, Töpfern, Armbrustschießen: Beim Eldenaer Klostermarkt tauchten Tausende Besucher am Sonnabend und Sonntag tief in die Zeit des Mittelalters mit Ritterspielen, traditionellem Handwerk und Schreiben mit der Feder ein.

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Theater, Schwertkämpfe und viel Handwerk – 10000 Gäste kamen zum Klostermarkt nach Eldena

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„Gegenüber den Vorjahren ist der Eldenaer Klostermarkt deutlich gewachsen. Es gab 80 Stände und Stationen, viele Marktleute in typischem Gewand und noch mehr Mitmachaktionen“, sagt Marc Werth von der Stadtverwaltung, die das zweitägige Ereignis bereits zum vierten Mal organisiert hat. Iris (30) und Monika Osterkamp (60), Touristinnen aus Niedersachsen, waren begeistert von der schönen Umgebung und der tollen Kulisse des Klosters. Auch Besucherin Sabine Schlichtkrull (49) war von der guten Stimmung angetan. „Voller Freude besuchen wir jedes Jahr den Markt.“

Grafikdesignerin Bärbel Steinberg vom St. Spiritus bot nach dem Motto „Schreiben wie in Friedrichs Zeiten“ die Möglichkeit, das Schreiben mit Federn auszuprobieren und Briefe zu versiegeln.

„Ich finde es schade, dass Schreiben heutzutage so wenig Bedeutung hat. Früher hat man sich viel mehr Zeit dafür genommen.“ Beim Stand des Naturschutzbundes konnten sich nicht nur Kinder im Sensen schärfen und benutzen üben. „Wir möchten zeigen, dass diese naturschonende Rasenkürzung nicht viel anstrengender ist als herkömmliches Rasenmähen“, so Vorstandsmitglied Cosima Tegelmeyer.

Besonders viel Aufmerksamkeit zog der Schützenverein SV 1990 „Greif“ Greifswald auf sich. Hier konnten sich die Besucher im Bogenschießen ausprobieren. „Wir freuen uns jedes Jahr über die vielen Interessierten“, so Hendrik Weiher, Chef der Bogenabteilung.

Ein Hauch von Mittelalter hatte auch das neue Cateringkonzept. Nach Angaben von Marc Werth wurden weitgehend Mehrwegbecher aus Ton und Glas eingesetzt. „Im Ergebnis fiel Samstag trotz einer höheren Besucherzahl als im Vorjahr deutlich weniger Abfall an“, sagt Werth.

Sandrina Gaebel

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