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Strandbad bebt zu AC/DC-Klängen

Greifswald Strandbad bebt zu AC/DC-Klängen

2000 Rockfans aus dem Häuschen / Heute Schlagerparty-Sommernacht mit Matze Reim

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AC/DC-Coverband rockt das Strandbad

Was für Klänge: Die AC/DC-Coverband „Barock“ mit Sänger Grant Forster rockt das Strandbad Eldena.

Quelle: Foto: Steven Holz

Greifswald. Was für ein Abend gestern im Strandbad Eldena: Gut 2000 Fans rockten hier wie wild zu AC/DC-Hits wie „Highway to Hell“ und waren nicht mehr zu bremsen.

OZ-Bild

2000 Rockfans aus dem Häuschen / Heute Schlagerparty-Sommernacht mit Matze Reim

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„Barock“, eine der bekanntesten AC/DC-Coverbands, war Gast des ersten diesjährigen Konzerts der Boddenklänge und zeigte eine Supershow, die nicht nur musikalisch die Höchstpunktzahl verdient hatte.

Der Platz vor der Bühne bebte. „Die sind so nah am Original, da fehlen einem die Worte“, schwärmten die Fans.

Bevor sich gestern Abend die Barock-Rocker in Greifswald die AC/DC-Kante gaben, legten Hunderte von Helfern einen logistischen Marathon hin, um die fünfte Auflage der Boddenklänge perfekt vorzubereiten. Am Vormittag war Ralf Kröske vom städtischen Bauamt vor Ort, um den Platz abzunehmen. „Es gibt nichts zu beanstanden“, versicherte er. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwölf Sattelzüge mit Material – vom Seidenschneider bis zum Mischpult für Licht und Spezialeffekte – in Eldena angekommen. Insgesamt 50 Aufbauhelfer werkelten an der Bühne, der Überdachung für die Mischtechnik, an Cateringzelten und ihrer Ausstattung.

Dass es bis kurz vor der Show geregnet und die Wiese im Strandbad nass war, tat der guten Laune keinen Abbruch. „Es sind Boddenklänge, da muss es regnen“, frotzelte Thorsten Kellner, Geschäftsführer der Firma AEN, die für Bühnenaufbau und Technik verantwortlich ist. Marcel Glöden vom „Haus neuer Medien“, der die Veranstaltung erneut auf die Beine gestellt hat, winkte lachend ab: „Für seinen Ruf muss man was tun. Es hat die vergangenen drei Jahre geregnet, warum sollte es jetzt anders sein“, sagte er und spielte damit auf die Wettervorhersage für heute Abend an: Schauerwetter. „Regenschirme sind nicht erlaubt. Aber wir haben vorgesorgt und wieder jede Menge Regenponchos im Angebot“, so Glöden. Er überlegt aber doch, ob er vielleicht auf den Rat eines erfahrenen Landwirts hören soll. Der empfahl, die Boddenklänge nie direkt am Wochenende nach der Sommersonnenwende zu veranstalten, weil es dann meist regne. Stattdessen riet er, die Konzerte auf das Wochenende vor oder zwei Wochenenden nach Mittsommer zu verlegen. Da sei es oft trocken ...

Doreen Au, Chefin der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturförderung (ABS), hielt sich nicht lange mit Wetterprognosen auf. Sie war stattdessen auf der Suche nach Zaunteilen, um das Gelände abzusichern. Ein Anruf von Marcel Glöden und die nächste Lieferung war geordert. Der Mann, der morgens auf dem Platz agierte, ließ sich den Stress nicht anmerken, den jedes neue Konzert mit sich bringt. „Wir sind ein eingespieltes Team“, sagte er und wies dem riesigen Lkw mit dem Equipment von „Barock“ den Weg. „Heute geht das Spiel von vorn los, wenn Matthias Reim alles anliefern und aufbauen lässt. Wir stellen ja immer nur die Grundausrüstung“, so Glöden.

Die Grundausrüstung – das sind die gut 25 Tonnen schwere Bühne. Auch die eine Tonne wiegende LED-Leinwand, auf der dann hoch oben am ausgefahrenen Kranarm die Show mitläuft, gehört dazu. Verlegt wurden zudem 2000 Meter Wasserleitung. „Ganz wichtig, damit unsere 20 Toiletten gut funktionieren“, so der Cheforganisator. Außerdem brauchen die Imbissstände, an denen es Gegrilltes, Fischbrötchen, Eis und Getränke gibt, sowie die Kühlcontainer ebenfalls Wasser. Für die Stromversorgung mussten gar 5000 Meter Kabel verlegt und ein Notstromaggregat aufgebaut werden. Im strömenden Regen trugen es zwei starke Männer an seinen Platz ...

Marcel Glöden hat nichts dem Zufall überlassen. Selbst für das leidige Parkplatzproblem hat er Vorsorge getroffen. Schon gestern bei „Barock“ gab es den Busshuttle zum Elisenpark. Das hat gut geklappt. Auch heute zum Konzert mit Matthias Reim fahren ab 16 Uhr viertelstündlich kostenlos von dort Busse zum Strandbad und nach dem Feuerwerk wieder zurück. Besucher sollten sie nutzen!

Cornelia Meerkatz

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