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Südliches Flair im Norden

Greifswald Südliches Flair im Norden

Galerie STP erweitert ihr Profil und präsentiert Werke, die zuvor in Nizza waren.

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Ramona Czygan mit einer ihrer Cyanotypien, die auch in Nizza ausgestellt waren. STP war die einzige deutsche Galerie auf der Messe.

Quelle: pb

Greifswald. Ramona Czygan gerät ins Schwärmen, wenn sie von der Kunstmesse in der französischen Hafenstadt Nizza erzählt. Dort stellte die Greifswalder Galerie STP, die auf osteuropäische Fotografie spezialisiert ist, im Juni eine ganze Reihe von Arbeiten aus. Czygan fuhr als Assistentin des Galeristen Peter Konschake, aber auch als ausstellende Künstlerin mit. Das besondere an der „Art Of Prom in Nice“: „Es handelte sich um eine Outdoor-Messe, direkt am blauen Meer“, berichtet Ramona Czygan, die passend dazu eigene Cyanotypien mitgenommen hatte: Fotografien, die mit einem der ältesten fotochemischen Verfahren quasi ins blaue Licht gerückt wurden.

Mit dieser Art Kunst passt die 30-Jährige sehr gut ins Konzept der Galerie. Das verdeutlicht die aktuelle Ausstellung im Westend, die noch bis Mitte August die in Nizza präsentierten Werke von neun Künstlern zeigt. Das Neue an der Schau: Konschake beschränkt sich nicht mehr nur auf Fotografie, sondern hat das Profil seiner Galerie mit Skulpturen und Malerei erweitert. Für Ramona Czygan folgerichtig, „denn viele seiner Künstler arbeiten intermedial“. Algis Griskevicius etwa baue seit langem Skulpturen, widme sich der Malerei und verbinde zudem vieles miteinander. Der Litaue, mehrfach preisgekrönt, sei in seinem Heimatland sehr berühmt. Doch in Frankreich kenne ihn niemand, sagt Czygan und berichtet davon, dass es sich die Greifswalder Galerie STP von Anfang an zur Aufgabe gemacht habe, den Bekanntheitsgrad osteuropäischer Künstler mit Hilfe internationaler Messen zu erhöhen.

Auch in Nizza sei das gelungen, etwa mit dem Polen Tomasz Myjak. Seine übermalten Fotografien — eingefasst von vergoldeten Rahmen, „passten gut zu dem mediterranen Flair, wo alles nur so glitzerte“, erzählt Ramona Czygan. In der Hafenstadt würden erstaunlich viele Russen leben — mit viel Sinn für alles Schöne, die auf gute Kunst Wert legten. Das Interesse der Gäste an den in weißen Zelten mit beleuchteten Kuppeln ausgestellten Werken sei deshalb groß gewesen, versichert die Künstlerin. Besondere Aufmerksamkeit habe übrigens immer wieder die Arbeit des Greifswalder Bildhauers Eckard Labs hervorgerufen. „Es war die einzige Holzskulptur auf der Messe, das kannten die Franzosen offenbar nicht“, so Czygan.

www.galerie-stp.de

 

Petra Hase

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