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Tanz vor Wolkenkratzern: Amerika lässt grüßen

Greifswald Tanz vor Wolkenkratzern: Amerika lässt grüßen

Vorhang auf für „Rhapsody in Gershwin“ - Neues Ballettmusical hat Premiere in Greifswald – Großes Bühnenbild erinnert an New York

Greifswald. „Gershwin ist für mich einer der unterschätztesten Komponisten überhaupt. Er beeinflusste viele andere Künstler. Ohne Gershwin gäbe es keinen Bernstein“, schwärmt Ralf Dörnen, Ballettdirektor am Theater Vorpommern. George Gershwin war ein amerikanischer Komponist und Pianist aus New York, der sowohl für den Broadway als auch klassische Musik komponierte und unzählige Filmmusiken und Musicals schrieb. Grund genug, dass am Theater Vorpommern gleich ein ganzes Ballett aufgeführt wird, welches allein von der Musik Gershwins inspiriert wurde.

 

OZ-Bild

Wir haben eine Skyline mit einer extremen Perspektive geschaffen.“Cornelia Brey, Bühnenbildnerin

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Das Ballett „Rhapsody in Gershwin“ (Uraufführung) von Ralf Dörnen feiert am 5. November um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere. Karten gibt es im Servicecenter der OZ unter: ☎ 03834/

793674.

Am Sonnabend findet die Premiere von „Rhapsody in Gershwin“ in Greifswald statt.

Gershwins Klassik und Jazz gilt als der amerikanischer Sound der 20er und 30er Jahre, sodass der Zuhörer unweigerlich das Bild der Großstadt vor Augen hat. So wird der gut zwei Stunden andauernde Ballettabend das Leben in New York, die Stimmungen und Eindrücke von Menschen in der Großstadt episodisch, ja rhapsodisch, aufleben lassen. Jede Szene beleuchtet dabei einen anderen Aspekt der Großstadt: die frühmorgendliche Hektik auf dem Weg zur Arbeit, mittags ein Spaziergang am Strand, abends eine Party. Dazwischen faszinieren die Einsamkeit in der Masse, zufällige Begegnungen mit Fremden und Liebesgeschichten.

„Von Gershwins Musik, die so vielen verschiedenen Genres genügt, eignet sich alles Hammer gut zum Tanzen. Es war schwierig, irgendeine Komposition nicht zu verwenden“, berichtet Dörnen. Die Stücke werden nicht vom Orchester des Theaters gespielt, sondern kommen vom Band. „Das wäre anders schlecht zu bewerkstelligen“, erklärt Franziska Lüdtke, Dramaturgin. Unter den eingespielten Stücken sind natürlich auch solche Klassiker wie „Rhapsody in Blue“, das Klavierkonzert in F-Dur und Musik aus dem Gershwin-Musical „Lady, be good!“. Die Songs von Gershwin werden bis heute gecovert. Die Dramaturgin erläutert: „Seine Musik lebt. Sie ist in verschiedene Genres wandelbar.“

Das Ensemble besteht aus 13 internationalen Tänzern, darunter vier, die erst seit dieser Spielzeit am Theater Vorpommern sind. „Es wird acht verschiedene Blöcke geben, die durch kleine Shownummern, die mal verrückt und mal realistisch sind, miteinander verbunden werden“, verrät der Ballettdirektor.

Cornelia Brey hat passend zu der lebenshungrigen, temporeichen, wilden Musik Bühne und Kostüme kreiert. Mit der speziellen Digitaldrucktechnik war es möglich, ein extrem großformatiges Bühnenbild zu schaffen. „Wir haben so eine 20er, 30er Jahre Skyline geschaffen, mit einer extremen Perspektive auf die Häuser, die wie ein Sog wirkt“, erklärt sie und spricht weiter von „Hochhausmaschinen, die kubistisch und collagenhaft anmuten“.

Vor zwei Jahren begann Dörnen mit den Planungen für das Musical. Am vergangenen Dienstag wurde zum ersten Mal in voller Kostümierung geprobt. „Bei einigen Kostümen haben die Darsteller nur 40 Sekunden Zeit, sie zu wechseln“, berichtet Brey. Der Ballettdirektor freut sich schon auf die Premiere: „Ich bin jetzt gerade in meiner lustigen Phase. Mit diesem leichten, lebenshungrigen Stück haben wir bisher schon so viel Spaß gehabt, wie schon lange nicht mehr.“

Annemarie Bierstedt

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