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Mäuseken Wackelohr erobert das Falladahaus

Greifswald Mäuseken Wackelohr erobert das Falladahaus

Die Schauspielerin Josefine Schönbrodt und der Musiker Jan Maria Meissner möchten in Greifswald dauerhaft ein Kindertheater etablieren

Greifswald. Ein richtiges Theater nur für Kinder, davon träumen Josefine Schönbrodt und ihr Partner Jan Maria Meissner. Schönbrodt weiß, wovon sie spricht: Die 38-Jährige war von 2012 bis 2015 festes Mitglied des Schauspielensembles des Theaters Vorpommern. Dort hat sie in etlichen Stücken auch als Puppenspielerin Erfolge gefeiert und viele Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Meissner (53), der schon als Kind im Greifswalder Theaterchor mitsang und später Gesang studierte, war Beleuchtungsmeister am Theater.

 

OZ-Bild

Josefine Schönbrodt und Jan Maria Meissner mit Mäuseken Wackelohr vor dem Falladahaus.

Quelle: Peter Binder

Premieren des Theaters Phoebus:

„Mäuseken Wackelohr“:

Sonntag, den 8. Mai, im Falladahaus, Beginn: 10 Uhr

„Sibylla Schwarz — Lieder, Lyrik, Puppenspiel“:

Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek „Hans Fallada“

„Der Vogel Greif“:

Sonntag, den 17. Juli, 15 Uhr in der Klosterruine Eldena

Gemeinsam haben die beiden in diesem Jahr das Theater Phoebus gegründet. Im Falladahaus könnte ihr Traum Wirklichkeit werden. Am Sonntag gibt es dort das erste Puppenspiel für Kinder. Erzählt wird die Geschichte von „Mäuseken Wackelohr“, das verliebt ist in einen hübschen Mäuserich und seine Reise zu ihm plant. Wenn da bloß die große Katze nicht wäre. Aber zum Glück hat Mäuseken das Wackelohr... „Die Kinder werden begeistert sein, die Puppen sehen alle sehr lustig aus. Jan begleitet die Geschichte auf der Gitarre“, berichtet Josefine Schönbrodt. Doch die Mädchen und Jungen sollen auch selbst aktiv werden. „Wir planen nach dem Stück eine Mal- und Bastelaktion für Mäuseken Wackelohr. Es soll als Maskottchen des Kindertheaters großflächig Fenster im Falladahaus verzieren“, so die Puppenspielerin.

Besonders stolz ist Josefine Schönbrodt, dass es im Sommer wieder Aufführungen in der Klosterruine in Eldena geben wird. „Der Vogel Greif“ heißt das Puppenspiel, „geeignet ist es für alle an der Stadtgeschichte interessierten Menschen bis zu 100 Jahren und mehr“, sagt die Schauspielerin. Sie rechnet damit, dass viele Familien das Sommerangebot nutzen werden, „denn die Klosterruine ist ja ein Aufführungsort mit ganz besonderem Flair“, betont sie.

Neben den Kinderstücken plant sie auch Aufführungen für Erwachsene. Lange hat sie darüber nachgedacht, was Besucher ansprechen könnte. „Das Leben und Wirken der Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz ist so spannend, dass es ein tolles Programm entstanden ist“, berichtet sie. Schönbrodt erzählt das Leben der berühmten Greifswalderin anhand ihres Werkes als Puppenspiel. Meissner begleitet das Ganze musikalisch. „Mittlerweile hat sich ein richtiges Sibylla Schwarz-Team zusammengefunden“, freut sich die Puppenspielerin. Dazu gehören Heinz-Erich Gödecke (Posaune) sowie als Dramaturg Michael Gratz, der die erste gesamte Werkausgabe von Schwarz herausgegeben hat. Premiere wird am 19. Mai in der Stadtbibliothek sein. Weitere Vorstellungen seien in St. Spiritus und im Koeppenhaus geplant. Schönbrodt und Meissner hoffen, vor allem mit ihren Puppenspielen eine Kulturlücke in Greifswald schließen zu können. „Wir wurden in der Vergangenheit immer wieder auf Stücke angesprochen, die am Theater Vorpommern inszeniert wurden. Vor allem die Kinder lieben diese Art Theater. Unser Bestreben ist es deshalb, Produktionen zu vertretbaren Preisen anzubieten, damit wirklich alle Bevölkerungsschichten diese Art kultureller Bildung nutzen können“, sagt das Paar.

Von Cornelia Meerkatz

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