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Theater Vorpommern: Premieren nach dem Lidl-Prinzip

Greifswald/Stralsund Theater Vorpommern: Premieren nach dem Lidl-Prinzip

Das Theater Vorpommern hat die neue Spielzeit unter das Motto „Macht Theater!" gestellt. Der Kostendruck zwingt zum Sparen. Deswegen sind unter den 29 geplanten Premieren allein zehn kürzere Einpersonenstücke.

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Als „Theater nach dem Lidl-Prinzip“ bezeichnet Oberspielleiter Reinhard Göber die neue Linie am Theater Vorpommern. Dahinter verbergen sich kostengünstige Einpersonenstücke.

Quelle: Theater Vorpommern

Greifswald/Stralsund. Ein Kunststück: Das Theater Vorpommern hat in der nächsten Spielzeit 29 Premieren geplant. Das ist trotz des von Jahr zu Jahr steigenden Kostendrucks gut ein Drittel mehr als in der aktuellen Theatersaison.

Bei Lichte betrachtet, hat sich jedoch die Zahl der großen und aufwändigen Premieren nicht verändert. Für den Zuwachs im Angebot sorgt eine Monodramen-Reihe, die der neue Oberspielleiter des Hauses, Reinhard Göber, unumwunden als „Theater nach dem Lidl-Prinzip“ bezeichnet. Kürzere Einpersonenstücke. Sie sollen insbesondere die verschiedenen Studiobühnen des Theaters Vorpommern bereichern und hier ein deutlich „differenzierteres Angebot bieten“, wie Göber sagt. Dem Publikum, das kein großes Haus für einen erfüllenden Theaterabend braucht, wird eine deutlich höhere Toleranzgrenze in der Akzeptanz experimenteller Stücke nachgesagt. Dieser auch jüngeren Zielgruppe soll so in der nächsten Spielzeit, die unter das Motto „Macht Theater!“ gestellt worden ist, mehr geboten werden.

Für Intendant Dirk Löschner steckt in dem Spielzeitmotto „Macht Theater!“ neben der Aufforderung an die Zuschauer, „sich selbst dem Theater zu verschreiben“, der Widerstand gegen den Umbau des Theaters Vorpommern zu einem mit der Theater und Orchester GmbH in Neubrandenburg und Neustrelitz fusionierten Staatstheater Nordost. „Das Theater darf keine buchhalterische Größe werden. Dagegen stellen wir uns auch mit diesem Motto“, sagt er. Kunst dürfe selbst bei einer Theaterreform kein Erfüllungsgehilfe der Mächtigen sein.

Von Fischer, Benjamin

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