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„Unser Ballett ist ein Kronjuwel“

Greifswald „Unser Ballett ist ein Kronjuwel“

Förderverein unterstützt Tanzcompagnie / 2000 Gäste bei Rock’n’Ballet in Stettin / Morgen am Museumshafen

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Die Erfolgschoreographie „Rock’n’Ballet“ ist morgen und übermorgen im Greifswalder Museumshafen zu erleben, am 22. Juli läuft die Produktion im Hafen von Ribnitz, am 4. und 5. August letztmalig in Stralsund an der Sundpromenade.

Quelle: Theater

Greifswald. Rockmusik und Ballett, erarbeitet von zwei ausgezeichneten Ensembles: Dem Ballett Vorpommern und den Tänzern der Stettiner Opera na Zamku ist unter Leitung der Choreographen Robert Glumbek und Jochen Heckmann mit „Rock’n’Ballet“ ein ganz großer Wurf gelungen. Eine Produktion, die unter die Haut geht und Begeisterungsstürme auslöst. Im Sommer 2015 riss es die Zuschauer buchstäblich von den Stühlen. Grund genug für das Theater Vorpommern, die furiose Produktion mit den polnischen Kollegen ein zweites Mal auf den Spielplan zu holen. In Stettin war das vor zwei Wochen der Fall. „Dort erlebten über 2000 Besucher einen super schönen Abend“, schwärmt Ralf Dörnen, Ballettdirektor am Theater Vorpommern.

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Förderverein unterstützt Tanzcompagnie / 2000 Gäste bei Rock’n’Ballet in Stettin / Morgen am Museumshafen

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Wer voriges Jahr in Greifswald die Gelegenheit verpasste, hat morgen oder am Sonntagabend innerhalb des Open-Air-Spektakels „Ahoi – Mein Hafenfestival“ erneut die Chance, einen unvergesslichen Tanzabend am Museumshafen zu erleben. „Die Produktion kann man sich aber auch gut und gern ein zweites Mal ansehen“, ist Ralf Dörnen überzeugt. Zur mitreißenden Musik von den Rolling Stones bis Queen, von Led Zeppelin bis U2 und von Pink Floyd bis Depeche Mode rocken die 24 Tänzerinnen und Tänzer in atemberaubenden Choreographien voller Energie und Emotionen über die Bühne.

Gehen die Lichter aus, können die Besucher nicht nur ihre Eindrücke mit nach Hause nehmen, sondern als Erinnerung auch einen druckfrischen Kalender für 2017 mit Ballettszenen vergangener Jahre. Das Produkt im A2-Format brachte der im vorigen Jahr gegründete Förderverein des Balletts mit Hilfe weiterer Sponsoren heraus. Der Anlass: „Das Ballett Vorpommern feiert im kommenden Jahr 20.

Geburtstag“, frohlockt Ralf Dörnen, der das Ensemble 1997 übernahm. Dem ging drei Jahre zuvor die Fusion der Theater Greifswald und Stralsund voraus – damit auch die der beiden Ballettsparten.

Allerdings erfuhr das zusammengewürfelte Ensemble anfangs eher eine stiefmütterliche Behandlung: Peter Breuer, damals wie heute Ballettdirektor am Salzburger Landestheater, betreute die Vorpommern nebenbei mit. Erst Ralf Dörnen entwickelte die Compagnie zu dem, was sie heute darstellt: eine anerkannte Größe der deutschen Tanzlandschaft. Dafür steht nicht zuletzt die Rubenowmedaille, höchste Auszeichnung der Hansestadt Greifswald, mit der der gebürtige Leverkusener 2005 geehrt wurde.

Thomas Klinger, Leiter des Experiments Wendelstein 7-X am Greifswalder Max-Planck-Institut, weiß um den Wert der vorpommerschen Tänzer. Deshalb initiierte der Physikprofessor voriges Jahr die Gründung eines Fördervereins – eigens für das Ballett – und agiert seither als dessen Vorsitzender. „Das Ballett ist einer der Leistungsträger unseres Theaters, es ist ein Kronjuwel und für die Kulturszene unseres Landes unverzichtbar“, lobt Klinger. Ausdruck dessen seien nicht zuletzt die sehr gut besuchten Aufführungen. „Die Premieren sind stets ausverkauft“, sagt er.

Mittlerweile gehören um die 50 Mitglieder zum Förderverein, der das Ensemble vielfältig unterstützt. „Wir finanzieren zum Beispiel Physiotherapie und somit das körperliche Wohlbefinden der Tänzer, die neben künstlerischen auch große sportliche Leistungen vollbringen“, erklärt Klinger. Zudem habe der Verein für Kraftsportgeräte gesorgt, die der Theateretat nicht ermöglichen könne.

Ralf Dörnen und sein Team wissen das zu schätzen und versprechen für das Jubiläumsjahr wieder tolle Choreografien. Die ersten 20 Jahre haben zum Teil unvergessliche Produktionen hervorgebracht, wie auch die Kalenderblätter farbenfroh verdeutlichen. Das Spektrum reicht vom klassisch orientierten Handlungsballett über neoklassische und moderne Tanzabende bis zu zeitgenössischen experimentellen Performances.

Rock’n’Ballet: 16. und 17 Juli, 21 Uhr Museumshafen

Petra Hase

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