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Unsterbliche Melodien vor romantischer Hafenkulisse

Kultursommer in Greifswald: Onlinegalerie, Insomnale und Musical am Museumshafen Unsterbliche Melodien vor romantischer Hafenkulisse

Das Theater Vorpommern feiert morgen Abend auf der Open-Air-Bühne mit den „Sternstunden des Musicals“ Premiere / Mit dabei Sänger und Entertainer Felix Martin

Greifswald. Wir kennen sie alle. Ob My fair Lady oder Evita mit „Don’t cry for me, Argentina“, ob das Phantom der Oper oder „Amerika“ aus der West Side Story, The Rocky Horror Show oder Cabaret: Morgen Abend werden all diese faszinierenden, unsterblichen Melodien in Greifswald auf der Open-Air-Bühne am Museumshafen erklingen. Nach dem großen Erfolg des vergangenen Sommers startet das Theater Vorpommern mit seinem Philharmonischen Orchester, Solisten und Chor eine zweite Runde der „Sternstunden des Musicals“.

 

OZ-Bild

Der gebürtige Hamburger Musicalstar Felix Martin stand bereits im vorigen Sommer gemeinsam mit der Sängerin Doris Hädrich-Eichhorn auf der Bühne am Museumshafen.

Quelle: Mutphoto

„Fast 100 Mitwirkende werden auf der Bühne agieren“, freut sich Florian Csizmadia, Erster Kapellmeister am Theater. Der Dirigent, zu dessen Repertoire eher die klassischen Opern und Konzerte gehören, freut sich gewaltig auf diesen Mix erfolgreicher Musicals. „Das ist schon eine besondere Herausforderung“, sagt er, „zumal es keinen Augenkontakt zu den Sängern und Darstellern vorn auf der Bühne gibt.“ Die Arrangements seien eigens für das Orchester angefertigt worden. Die Besucher dürfen sich auf Swing und Bigbandklänge freuen. Wenngleich nicht versucht werde, den Klangkörper krampfhaft in eine Bigband zu verwandeln. Vielmehr würden die Orchestermusiker mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement eine eigene Kunstform entstehen lassen. „Ich finde das total spannend“, offenbart Csizmadia, zugleich stellvertretender Generalmusikdirektor.

Mit Spannung blickt auch Musicalstar Felix Martin auf die morgige Premiere, der bereits im vorigen Jahr als Sänger, Darsteller und Entertainer beim Hafenfestival auftrat. Die erneute Einladung nach Vorpommern nahm der freischaffende Künstler gern an. „Die Zusammenarbeit mit dem großen Orchester ist einfach ein riesiger Luxus“, sagt der gebürtige Hamburger. Kaum ein Haus habe noch so viele Musiker wie das Theater Vorpommern. „Wir kommen ohne elektronische Tricks und Sampler aus. Das macht richtig Spaß, wir genießen es“, wertschätzt Martin das Konzept.

Zustimmung erhält er von Sängerin Anke Fiedler, die beim Galakonzert ebenfalls als Gastinterpretin auftritt. Als erfolgreiche Musicaldarstellerin und Schauspielerin freut sie sich außerdem darauf, während des Abends in ganz unterschiedliche Kostüme zu schlüpfen. Ihre Künstlerkollegen vom Theater Vorpommern – die Solisten Doris Hädrich-Eichhorn, Alexandru Constantinescu sowie Katarzyna Rabczuk (neu ab der kommenden Spielzeit) – werden dies ebenfalls tun. Selbst der mitwirkende Opernchor präsentiere sich facettenreich und bunt, sodass alle Sinne der Zuschauer gefordert seien.

Sie alle garantieren dem Publikum einen unvergesslichen Abend. Zumal die Bandbreite der Melodien nahezu einhundert Jahre Musicalgeschichte abbilde, kommentiert Stargast Felix Martin das Programm:

„Angefangen von Kurt Weill, über Cole Porter bis hin zum Tanz der Vampire von Jim Steinman“, verdeutlicht er.

Kapellmeister Florian Csizmadia freut besonders, dass er sich in Vorbereitung der „Sternstunden“ auch Leonard Bernstein und dessen „West Side Story“ widmen darf: Dieses Multitalent verkörpere mit seinen Welterfolgen wie kein anderer Musiker, „dass es zwischen den Genres keine Berührungsängste geben muss“, sagt Csizmadia. Egal ob Haydn oder Rock’n’Roll – am Ende gehe es nur um die Freude an der Musik, bei Machern und Publikum.

Open Air am Hafen

Die „Sternstunden des Musicals 2“ sind ein Teil von „Ahoi – Mein Hafenfestival“. Die Premiere findet morgen um 20 Uhr im Museumshafen statt. Eine zweite Aufführung steht am 9.

Juli, 20 Uhr, im Spielplan. Weitere Termine: 24. Juli in Ribnitz-Damgarten, 6. und 7. August in Stralsund (Sundpromenade).

„Carmina Burana“ folgt in Greifswald am 13. Juli (21. Juli im Hafen Ribnitz; 13. August in Stralsund). Letzter Part: „Rock’n’Ballet“ am 16./17. Juli in Greifswald, 4./5. August in Stralsund.

Petra Hase

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