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Volldampf voraus: „Ein Fest nur für mich“

Greifswald Volldampf voraus: „Ein Fest nur für mich“

Exklusive Fahrten, spannende Anekdoten: OZ-Praktikantin Ulla Diebow machte den Test vor dem Fischerfest

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Die Dampflok pendelt heute und morgen zwischen Bahnhof und Ladebow.

Quelle: Fotos: Peter Binder

Greifswald. Ulla Diebow war schon länger nicht mehr auf dem Fischerfest. Doch jetzt als OZ-Praktikantin wollte die Greifswalder Schülerin testen, wie es sich denn anfühlt, als Erste – Stunden vor dem offiziellen Beginn – den Spaßfaktor zu testen. „Das Fischerfest nur für mich“, lautet das Motto der 16-Jährigen.

OZ-Bild

Exklusive Fahrten, spannende Anekdoten: OZ-Praktikantin Ulla Diebow machte den Test vor dem Fischerfest

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Gestern Mittag, 12 Uhr: Fast jede zweite Bude ist schon offen. Süßigkeiten, Bratwurst, Schmuck, Eis, Pullover, Mützen und Mutzen. „Eine Jacke wäre nicht verkehrt“, findet sie. „Ach, einen kalten Tag hat man fast immer mit dabei“, sagt Lothar Welte. Der erfahrene Schausteller betreibt unter anderem den Autoscooter. Und weil es am Freitag nun eher frisch ist, müssten Sonnabend und Sonntag doch richtig gut werden. „Vor allem ,Ryck in Flammen’ am Sonntagabend. Da ist immer richtig viel los. Ein Höhepunkt. Das hat nur Greifswald“, schwärmt Welte. Und dann nimmt er sich die Zeit, Ulla aus den Anfangstagen zu erzählen. Mitte der 1980er Jahre habe sein hölzerner Scooter noch auf dem Parkplatz neben dem Strandbad gestanden. Er sei sich nicht sicher gewesen, ob überhaupt Gäste kommen würden und hatte nicht mal eine richtige Beleuchtung. Doch es lief sehr ordentlich. Fortan ist er jedes Jahr hier.

Auch sein Sohn Marco hat ein Fahrgeschäft aufgebaut: „Gonzales“ heißt die Achterbahn. Ulla darf eine exklusive Runde drehen. „Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 54 km/h“, erzählt Tochter Mercedes und gibt Ulla noch einen Tipp: „Wenn es etwas regnerisch ist, dann rutscht die Bahn etwas besser und fährt noch schneller.“

Eine exklusive Fahrt kann die OZ-Praktikantin auch im „Liberty wheel“ abstauben. „Ganz allein im Riesenrad“, jubelt sie. „Der Ausblick von der Mole ist super!“ Nebenan probiert sie Lena und Andy Schultzes (patentiertes!) Toilettenspiel aus: Ulla wirft Bälle in Kloschlüsseln, deren Deckel automatisch öffnen und schließen. „Gar nicht so einfach“, sagt sie. Doch bald trifft sie fast jeden Ball.

Zurück in die Stadt geht es dann mit der historischen Dampflok. Ulla: „Noch mal ein ganz besonderer Fahrspaß!“ Ihr Fazit: „Es gibt so viel, was ich noch nicht gemacht habe. Ich will wieder hin!“

Schneller Überblick

Höhepunkte am Wochenende

Sonnabend

ab 9 Uhr Kutterregatta

10 Uhr Ryckhangeln nahe der Wiecker Brücke

ab 13 Uhr Gaffelrigg – Ausfahrt der Traditionsschiffe

ab 19 Uhr Party an den Bühnen, u.a. Rocknacht

22.45 Uhr Höhenfeuerwerk

Sonntag

10 Uhr Gottesdienst im Auto-

scooter

11.30 Uhr Boddenschwimmen

14 Uhr Kinderboddenschwimmen

19 Uhr Schlagerparty auf der NDR-Bühne

22.30 Uhr Ryck in Flammen

„Greif“ startet von Ladebow zur Gaffelrigg

Die Parade der Traditionsschiffe ist alljährlich einer der Höhepunkte des Greifswalder Fischerfestes. Doch heute führt das Flaggschiff der Hansestadt sie nicht an: Die „Greif“ wird sich der Gaffelrigg erst auf dem Bodden anschließen, da das Schiff noch immer im Hafen Ladebow liegt. Eigentlich sollte sie längst an der Südmole ankern. Doch mit ihrem Tiefgang von 3,60 Meter ist das nicht möglich. Im Frühjahr hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA) den zulässigen Tiefgang auf 2,80 Meter herabgesetzt. Gleichzeitig kündigte die Behörde an, den Ryck im Juni ausbaggern zu wollen. Doch daraus wurde nichts. Zwar habe es eine eintägige Notbaggerung gegeben, so WSA-Chef Holger Brydda. Die sei aber nur veranlasst worden, um Hanseyachts weiterhin die Passage ihrer Boote zu ermöglichen. „Es ging praktisch um die Aufrechterhaltung des Betriebes und die Sicherung von Arbeitsplätzen“, sagt Brydda.

Spätestens Anfang September soll der Fluss nun „auf das Sollmaß, also auf vier Meter Rycktiefe ausgebaggert werden“, versichert Brydda. Die Ausschreibung der Arbeiten sei gerade veröffentlicht worden. Er rechne mit Kosten in sechsstelliger Höhe, da das Baggergut nicht im Bodden verklappt werden könne, sondern teuer auf das Spülfeld Drigge (Rügen) transportiert werden müsse. ph

Kai Lachmann

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