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Greifswald Ladebows Straßen werden herausgeputzt
Vorpommern Greifswald Ladebows Straßen werden herausgeputzt
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05:31 14.06.2018
Energieminister Christian Pegel (2.v.re.) überreichte die Förderzusage für LED Straßenbeleuchtung in Ladebow an Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbiinder. Quelle: Ingolf Wegener
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Greifswald

Im Greifswalder Ortsteil Ladebow werden die Clara-Zetkin-Straße, die Hugo-Finke-Straße und der Gehweg entlang der Max-Reimann-Straße grundhaft ausgebaut. Baubeginn für den ersten Abschnitt in der Clara-Zetkin-Straße 2 bis 6 ist Ende Juli.Weil die Anwohner für die Sanierung der Straßen an den Kosten beteiligt werden, wurde in den vergangenen Monaten heftig über die Maßnahme gestritten. Die Ortsteilvertretung war zuletzt mit einer Beschlussvorlage gescheitert, die Clara-Zetkin-Straße 2 von der Straßensanierung auszuschließen, weil die Anwohner keinen Bedarf sehen.

Verwaltung betont Notwendigkeit eines planvollen Vorgehens

Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) erklärte während der Bürgerschaftssitzung, dass die Einteilung der Sanierungsabschnitte nicht beliebig vorgenommen werden dürfe, sondern gesetzlich vorgeschrieben ist, dass sich die Abschnitte an örtlichen Gegebenheiten orientieren müssen. „Es ist versucht worden, auf alle Bedürfnisse einzugehen. Wir kommen mit anderen Straßenbaumaßnahmen nicht hinterher, weil wir hier ständig umplanen“, sagte von Busse. Sie bedauert, dass die Versuche der Verwaltung nicht zur Zufriedenheit der Anwohner waren, stellte jedoch mit Nachdruck klar: „Es gibt rechtliche Hindernisse, es geht einfach nicht.“ Sie wies weiter darauf hin, dass es sich bei den Kosten für die Anwohner um einen niedrigen dreistelligen Bereich handelt.

Erneuerung erfolgt abschnittsweise

Zunächst werden der Regenwasser- und Schmutzwasserkanal samt der dazu gehörigen Hausanschlüsse abschnittsweise erneuert. Anschließend erfolgt der Fahrbahnaufbau mit neuen Tragschichten und einer neuen Asphaltdeckschicht. Der Gehweg entlang der Max-Reimann-Straße wird ebenfalls saniert, die Oberfläche neu gepflastert. Statt 1,20 Meter ist er künftig zwei Meter breit. Zudem sind neue Leuchten geplant. Die vorhandenen 36 Lampen – 27 stammen noch aus DDR-Zeit – werden durch 39 LED-Leuchten ersetzt. Das Energieministerium fördert die Leuchten mit rund 54 200 Euro (Fördersatz 50 Prozent) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Damit werden Projekte zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz unterstützt. Durch die neuen Leuchten können pro Jahr rund 3390 Kilowattstunden Strom und rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Bauarbeiten begleiten Anwohner noch bis 2020

Bereits 2011 hatte die Bürgerschaft auf Wunsch der Ortsteilvertretung Wieck/Ladebow beschlossen, dass die Straßen in dem Wohngebiet grundhaft ausgebaut werden. Der Straßen- und Gehwegausbau wird bis 2020 dauern, die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 1,1 Millionen Euro.

oz

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