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Land will Barockschloss Karlsburg verkaufen

Greifswald Land will Barockschloss Karlsburg verkaufen

Die Unimedizin Greifswald benötigt das denkmalgeschützte Herrenhaus der Familie der Grafen von Bismarck-Bohlen nicht mehr. Eigentümer ist Mecklenburg-Vorpommern. Das Land will die Immobilie veräußern.

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Schloss Karlsburg

Quelle: Archiv Der Oz

Greifswald. Das Land besitzt in Vorpommern nur die Schlösser Granitz auf Rügen und Karlsburg bei Greifswald. Von einem will sich Mecklenburg-Vorpommern trennen. Das Barockschloss und der Park der Familie von Bismarck-Bohlen in Karlsburg sollen verkauft werden. Die Unimedizin Greifswald benötigt es nicht mehr.

Laut Finanzministerium hat Mecklenburg-Vorpommern keine andere Verwendung für das geschichtsträchtige Ensemble. Zu den Bismarck-Bohlens gehören bedeutende Generale und der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck, der während seines Militärdienstes in Greifswald Gast in Karlsburg war. Die Familie wurde im Zuge der Bodenreform 1945 enteignet. In der DDR war das Schloss Teil des Zentralinstitutes für Diabetes „Gerhardt Katsch“, der damals weltgrößten Einrichtung zur Behandlung und Erforschung der Zuckerkrankheit. 1990 wurde MV Schlossherr.

Für die künftige Nutzung des Ensembles inklusive eines noch von der Unimedizin genutzten Institutsgebäudes gibt es Interessenten aus der Gesundheitswirtschaft. Koordinator ist das Institut für Diabetes „Gerhardt Katsch“ Karlsburg, das in Räumen des Schlosses arbeitet.

Gebaut wurde das Herrenhaus ab 1731. Es gilt als eines der schönsten Barockschlösser Vorpommerns.

Eckhard Oberdörfer

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Greifswald/Wrangelsburg
In den vergangenen Monaten wurde das Schloss Wrangelsburg umfassend saniert. Es erhielt ein neues Dach mit neun Türmchen und zwölf neuen Gauben. Außerdem wurden 101 Fenster gewechselt und die Fassade komplett erneuert.

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