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Lehrer fordern Internat

Greifswald Lehrer fordern Internat

Hochbegabte Schüler fahren bisher vom Darß, von Rügen, Hiddensee und anderen Orten bis nach Greifswald - oder suchen ungewöhnliche Lösungen, um die langen Fahrtzeiten zu vermeiden.

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Teresa Datzer kommt mit dem Sammeltaxi von Prerow nach Greifswald, um den Hochbegabtenzweig des Humboldt-Gymnasiums zu besuchen.

Quelle: Sybille Marx

Greifswald. Greifswald braucht ein Internat. Das meint Ulf Burmeister, Leiter des städtischen Humboldt-Gymnasiums, und fordert die Stadtverwaltung zum Handeln auf. Seine Begründung: Die Humboldt-Schule bietet als einzige Einrichtung im Schulamtsbezirk Greifswald, der sich vom Darß im Nordwesten bis Penkun im Südosten erstreckt, Extra-Klassen für Hochbegabte an.

Rund 200 Fünft- bis Zwölftklässler aus allen Ecken der beiden Landkreise besuchen sie - und sitzen dafür bis zu drei Stunden pro Tag im Bus oder Sammeltaxi. Diese Fahrten seien teuer für die Landkreise und belastend für die Schüler, meint Lehrer Uwe Röser, Koordinator des Hochbegabten-Zweigs. Auch er fände ein Internat darum gut.

Von der Stadtverwaltung kommt Verständnis, zugleich aber der Hinweis: Ein Internat einzurichten, wäre kompliziert, der Betrieb teuer.

Derzweil testet Uwe Röser mit einzelnen Schülern Sonderlösungen. Ein hochbegabter Sechstklässler von der Insel Hiddensee etwa soll nun versuchen, per Skype dem Unterricht zu folgen. Bewährt sich das, könnte er zwei Tage pro Woche auf der Insel bleiben und aus der Ferne unterrichtet werden.

Sybille Marx

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