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Lela Zenk ins Ordnungsamt versetzt

Greifswald Lela Zenk ins Ordnungsamt versetzt

Die Personalie Lela Zenk ist Stadtgespräch. Die bisherige Leiterin der Abteilung Kindertagesstätten wurde zum 1. März ins städtische Ordnungsamt versetzt. Das bestätigte gestern die Pressestelle der Stadt auf OZ-Nachfrage.

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Lela Zenk, Ex-Leiterin der Abteilung Kindertagesstätten.

Greifswald. Die neue Leiterin des Jugendamtes, Carola Felkl, hatte die Versetzung am Montag bereits in der öffentlichen Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses bekannt gegeben. Zenk hatte zuvor stets an den Ausschusssitzungen teilgenommen. Von Seiten der Stadt heißt es, dass Zenk nun neue Abteilungsleiterin im Ordnungsamt sei. „Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem der Aufbau des kommunalen Ordnungsdienstes und des Beschwerdemanagement“, so Stadtsprecherin Andrea Reimann. Ines Gömer habe kommissarisch die Leitung der Abteilung Kindertagesstätten übernommen. „Ihre bisherigen Aufgaben als Gleichstellungs- und Familienbeauftragte sollen nach Möglichkeit intern von anderen Mitarbeitern der Verwaltung wahrgenommen werden“, heißt es aus dem Rathaus. Die Auswahl sei aber noch nicht abgeschlossen, da im Falle der Gleichstellungsbeauftragten die Bürgerschaft zu beteiligen sei. Einen Grund für die Versetzung wollte die Verwaltung nicht nennen.

Doch die Spatzen pfeifen es vom Rathausdach: Die Abteilungsleiterin sei ins Ordnungsamt versetzt worden, weil es Streit zwischen ihr und Sozialdezernent Ulf Dembski (SPD), ihrem Vorgesetzten, gibt.

Er soll der studierten Juristin Versäumnisse bei der Kostenplanung der Kindertagesstätten vorgeworfen haben. Auch ihre Lebenspartnerschaft zum Beigeordneten des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dirk Scheer, sei als berufliches Konfliktpotenzial ins Feld geführt worden. Mitarbeiter beschreiben Zenk als kompetente Kollegin und Vorgesetzte, die sich sehr stark in ihrem Job engagiere.

Lela Zenk war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, sie ist krank geschrieben.

Platzkosten
Die Platzkosten in den Kitas werden finanziert aus einem festen Betrag des Landes (rund 200 Euro) und einem Zuschuss des örtlichen Trägers (bei den kommunalen Kitas in Greifswald ist das der Landkreis Vorpommern-Greifswald) in Höhe von 28,8 Prozent der Landesmittel. Den Rest teilen sich zu gleichen Teilen die Wohnsitzgemeinde des Kindes (Greifswald) und die Eltern.

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