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Greifswald Letzter Mosaikstein für Mehrgenerationencampus
Vorpommern Greifswald Letzter Mosaikstein für Mehrgenerationencampus
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00:05 21.04.2017
„Jetzt geht’s los!“. Mit vereinten Kräften wurden gestern die ersten Spatenstiche für die moderne Schule geleistet. Quelle: Fotos: Dietmar Pühler

Politische und gesellschaftliche Prominenz war gestern zugegen, als in Ahlbeck der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Europäischen Gesamtschule (EGS) fiel. Auch Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph wollte es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein, wenn der symbolische erste Spatenstich für das „letzte Mosaiksteinchen des Mehrgenerationencampus“ erfolgt.

Gestern erster Spatenstich für Erweiterung der Europaschule

„Ich bin schon lange bei Herrn Räsch im Wort“, sagte der Staatssekretär mit Blick auf den Schulleiter und betonte „die Wahnsinnsgemeinschaftsleistung“ aller am Schulumbau beteiligten Partner wie Land, Landkreis, Kommune, Planer und Schulleitung. „Es ist wichtig, dass Lehrer und Schüler eine bessere Schule bekommen. Es kostet verdammt viel Geld. Aber es sind gute Ideen, die umgesetzt werden“, lobte der Gast aus Schwerin.

Als Vertreter des Landkreises war der 2. Beigeordnete Dietger Wille gekommen. Der zuständige Schuldezernent lobte ebenfalls das gute Zusammenwirken aller. Er hob hervor, dass Heringsdorf als einzige Kommune Träger einer Gesamtschule ist. Das sei ansonsten die Aufgabe des Kreises. Außerdem verwies er auf die Bedeutung des deutsch-polnischen Unterrichts in der Europaschule. Wille freute sich ganz besonders, der Gemeindeverwaltung während des kleinen Festaktes im Pausenhof der EGS die Haushaltsgenehmigung überreichen zu dürfen. Damit hat sie grünes Licht, Aufträge für den Schulumbau auszulösen.

Wichtiger Partner bei der Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes ist die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, kurz: LGE. Dessen Geschäftsführer Robert Erdmann erläuterte, dass die LGE seit 1991 als Sanierungsträgerin quasi die Vermittlerin zwischen den zuständigen Ministerien und den Kommunen ist. Auch das Fördermittelmanagement liegt in ihrer Hand. Erdmann zufolge wurden für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen am EGS-Gebäude 9,7 Mio. Euro aufgebracht. Darin enthalten sind 4,85 Mio. Euro Fördermittel von Bund und Land sowie über 1,7 Mio. Euro durch eine Sonderbedarfszuweisung aus dem Innenministerium. Der Eigenanteil der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf beträgt 2,9 Mio. Euro.

Mit dem ersten Spatenstich kann es nun losgehen. Laut Bürgermeister Petersen stehen folgende Baumaßnahmen an: „An den viergeschossigen Plattenbau wird eine neue Aula angebaut. Der Eingangsbereich wird teilweise abgerissen und das Foyer umgestaltet. Ein Aufzug wird in allen Etagen für Barrierefreiheit sorgen. Mit der Umsetzung von Brandschutz- und Sicherheitskonzepten, einer modernen Heizungsanlage und einem ausgeklügelten Lüftungs- und Klimakonzept wird die Schule technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht.“ Freuen dürften sich die Schüler zudem auf einen Innenpausenhof und eine Cafeteria.

Schulleiter Jürgen Räsch indes hofft, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen und der Zeitrahmen eingehalten wird. Sein Wunsch: „24 Monate Bauzeit und Start in das Schuljahr 2019/2020 im neuen Gebäude.“

Dietmar Pühler

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