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Licht und Schatten im Landesklassenpokal

Licht und Schatten im Landesklassenpokal

Zwei von vier Teams aus der Region fliegen in der ersten Runde raus / Kemnitz und Lubmin überzeugen

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Greifswald. Das vergangene Fußballwochenende hatte Höhen und Tiefen. Mit dem GSV Puls, dem VSG Weitenhagen, den Lubminer Sturmvögeln und dem FSV Kemnitz mussten gleich vier Teams in der ersten Runde des Landesklassenpokals ran. Jedoch erreichten nur zwei Vereine die nächste Runde.

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Zwei von vier Teams aus der Region fliegen in der ersten Runde raus / Kemnitz und Lubmin überzeugen

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Drei Tore sind nicht genug

Greifswalder SV Puls - FC Insel

Usedom 3:5

Mit dem Team vom FC Insel Usedom lieferten sich die GSV-Kicker ein torreiches Spiel. Am Ende unterlagen die Greifswalder 3:4. In einer temporeichen ersten halben Stunde hatten die Greifswalder einige Chancenvorteile. Die Gäste setzten ein erstes Signal mit einem Schuss aus spitzem Winkel, zeigten sich in der Folge jedoch äußerst verwundbar. Dies nutzten die GSVler sofort: In der 9. Minute landete ein Freistoß von Knobbe im Netz. In der zweiten Hälfte ging es heiß her: Carneiro verlor den Ball unglücklich im eigenen Strafraum, Kulikowski schob zum 1:1 ein (47.). Knobbe folgte mit dem 2:1 für die GSVler. Bei seinem Freistoß von der Mittellinie setzte Chatschatrjan zu einer Kopfballfinte an, woraufhin Schmidt den Ball ins eigene Netz beförderte (61.). Kwiatkowski und Kulikowski schlugen in der 68. und 76. Minute nach Ballverlusten zu und wendeten das Blatt zugunsten der Gäste (2:3).

Puls-Kicker Behrens rettete die GSVler mit seinem Tor zum Ausgleich (3:3), jedoch sollte es damit noch nicht vorbei sein: Nach einem Freistoß schob Kwiatkowski in der 84. Minute zum 3:4 ein. Gamradt machte in der Schlussminute den Deckel drauf. Spielerisch war es dennoch eine Partie, die den Greifswaldern Mut für die nächste Aufgabe im Derby gegen die HSG machen sollte.

Sturmvögel dominieren

VSG Weitenhagen - Sturmvogel Lubmin 2:4

Nach einer 2:4-Niederlage gegen die Sturmvögel aus Lubmin endet der Wettbewerb für das Team aus Weitenhagen in Runde eins. Die Gäste waren über weite Strecken spielbestimmend. In der 29. Minute gelang den Lubminern über Kicker Lars Kampf das sehenswerte Auftakttor zum 1:0. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war es dann Sturmvogel-Kapitän Rico Kusch, der einen berechtigten Foulelfmeter sicher zur 2:0-Pausenführung verwandelte. Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Sturmvogel Danny Martens sorgte mit seinem Tor bereits für die Vorentscheidung. In den letzten Minuten zeigte sich der VSG allerdings nochmal kampfbereit: Zunächst war es Kapitän Stefan Suckow, der in der 82. Minute mit dem 1:3 für ein wenig Hoffnung in seinem Team sorgen konnte. Diese wurde aber nur sechzig Sekunden später wiederum von Danny Martens (1:4) zerstört. Mit dem Schlusspunkt zum 2:4 (88.) sorgte schließlich Jens Naatz noch für etwas Ergebniskosmetik. „Die Lubminer waren insgesamt das reifere Team dieser Partie und haben keineswegs unverdient die nächste Pokalrunde erreicht“, so Weitenhagens Aufstiegs-Trainer Erwin Rieck. „Wir werden uns nun weiter auf den Ligabetrieb einstellen“, so der Trainer weiterhin.

Dreierpack von Felix Meyer

FSV Kemnitz - LSV Neetzow 3:0

Mit dem 3:0-Sieg hat der FSV ein ambitioniertes Zeichen gesetzt. Die Gastgeber aus Neetzow waren aber nicht gewillt, das Spiel so einfach abzugeben. Gerade im Abwehrbereich gelang es ihnen immer wieder, die Angriffe des FSV zu unterbinden, wobei die Kemnitzer gerade in der ersten Halbzeit mit ungenauen Pässen vor dem Tor zu wenig Druck machten. Die Kemnitzer ließen anfangs Chancen ungenutzt.

Neetzow setzte auf Konter und sorgte dafür, dass die Abwehr der Gäste stets wachsam sein musste. Mehr als einige Eckbälle sprangen jedoch nicht heraus. Es war vor allem Felix Meyer, der in der Sturmspitze gerade von der rechten Seite einige Male gut bedient wurde und mit drei Toren die entscheidenden Akzente setzen konnte. In der 37. Minute konnte er mit seinem Kopfballtreffer die Weichen auf Sieg stellen. In der zweiten Hälfte konnte der FSV erneut mit einem Doppelschlag (53. und 56.) durch Felix Meyer glänzen. Damit steht das Team souverän in der nächsten Runde.

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Dirk Weder, Peter Krüger und Reinhard Bünning

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