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Loddin: Promenade mit zwei Seeblicken

Loddin Loddin: Promenade mit zwei Seeblicken

Zwischen Kölpinsee und Stubbenfelde entsteht bis 2015 ein Ständerweg — mit Ausguck auf Ostsee und Kölpinsee.

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Mitarbeiter der Firma Wuttig arbeiten mit Hochdruck am Riegeldeich nahe Kölpinsee. Fotos (2): Angelika Gutsche

Loddin. Endlich! Rund sechs Jahre planen die Loddiner schon die Fortführung ihrer Promenade von Kölpinsee nach Stubbenfelde. Jetzt wurde mit der Umsetzung begonnen. „Die Baustelle ist eingerichtet, am Riegeldeich wird fleißig gearbeitet und die Probepfähle gingen wie Butter in die Düne. Mitte September kann vom Kurplatz aus das Rammen der 250 bis zu elf Meter langen Pfähle starten“, sagt Bürgermeister Ulrich Hahn (76). Die Pfähle tragen den neuen Weg, die erste Ständerpromande auf Usedom, von der aus Ostsee und Kölpinsee zu sehen sind. Hahn freut sich, dass für das anspruchsvolle Projekt in sensiblem Küstenschutzareal ein Kompromiss gefunden wurde: „Die Lösung entspricht den Forderungen, die Tourismus, Infrastruktur und Naturschutzbelange stellen. Schließlich wollen ja auch unsere Enkel noch grüne Bäume sehen.“

Für 3,2 Millionen Euro baut die Gemeinde an der Düne einen 700 Meter langen Weg. „Die Pfähle werden paarweise alle sechs Meter in die Düne gerammt, darauf wird ein drei Meter breiter, rutschfester Natursteinbelag verankert. Links und rechts gibt es Aufkantungen, in die vandalismussichere Leuchten installiert werden“, erklärt Hahn fachmännisch. Bevor er ins Rentnerleben einstieg, arbeitete er als Bauingenieur.

Aus Richtung Stubbenfelde wurde der Weg bereits bis zum Riegeldeich, der das Projekt in der Mitte mit dem Usedomradweg verbindet, ausgekoffert. Mitarbeiter der Firma Wuttig haben schon die Treppe gebaut und die geplanten Anlagen — einen Abstellplatz für Fahrräder und eine begrünte Ruhefläche — eingemessen. Schräg unterhalb des Platzes ist im Rahmen der neuen Promenade auch ein Ausguck auf den Kölpinsee geplant. An der Ostseeseite führt der Weg weiter bis zum DLRG-Rettungsturm. „Darüberhinaus wird bis zum Kurplatz die Tragfähigkeit der Konstruktion verstärkt, so dass Rettungskräfte mit Autos darauf fahren können“, betont Hahn.

Um den bestehenden Kurplatz mit seinen Restaurants und Kiosken soll künftig ein Rundweg führen. Der Abgang zum Radweg erhält auch hier eine neue Treppe. Östlich und westlich davon wird das zurzeit noch tiefer liegende Areal aufgeschüttet, so dass darauf eine Boccia-Bahn und ein Generationsspielplatz errichtet werden können. „Für den Spielplatz haben wir uns für rostfreien Stahl entschieden.

Das ist zwar in der Anschaffung richtig teuer, hält aber länger und ist in der Pflege günstiger“, so der Bürgermeister.

Eine Entlastung für den ruhenden Verkehr versprechen sich die Loddiner vom neuen Parkplatz mit 60 Stellflächen , der an der Zufahrt in Stubbenfelde entsteht. „Wir denken, dass die günstigen Parkmöglichkeiten die Attraktivität des Stubbenfelder Strandes steigern und das Parkproblem an anderen Stränden mildert“, so Hahn, der Optimismus ausstrahlt: „Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Amt, Bauleitplaner Thomas Nissen und den Firmen ist gut.“

Der Bürgermeister hofft, dass das gute Miteinander anhält und die Fertigstellung im Juni 2015 garantiert: „Frost und Eis könnten der Umsetzung nichts anhaben, nur Massen an Schnee würden den Zeitplan ins Wanken bringen. Deshalb hoffen wir, wie alle Bauleute, auf einen milden Winter.“

Zahlen und Fakten

3,2 Millionen Euro kostet die Promenade zwischen Kölpinsee und Stubbenfelde.

90 Prozent der Kosten werden über Fördermittel und Kofinanzierungen abgedeckt.
286 000 Euro zahlt die Gemeinde für den 700 Meter langen Weg zwischen dem Kölpinsee und der Ostsee.
Mit einem milden Winter ist die Promenade im Juni 2015 sicher fertig.“
Ulrich Hahn, Bürgermeister

 



Angelika Gutsche

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