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Greifswald Lutherstraße soll saniert werden
Vorpommern Greifswald Lutherstraße soll saniert werden
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00:00 12.05.2017

Im Sommer soll die Sanierung der Martin-Luther-Straße von der Bahnhof- bis zur Domstraße beginnen. Rund 1,3 Millionen Euro werden investiert. Gestern übergab Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) einen Bescheid über 1,12 Millionen Euro Städtebaufördermittel an Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne). Der Rest ist ein Eigenanteil der Stadt.

Minister Christian Pegel übergab Förderbescheid für 1,1 Millionen Euro

„Die Bauzeit beträgt 15 Monate“, informierte Stadtsprecherin Andrea Reimann. Baustart soll im Sommer dieses Jahres nach dem Abschluss der laufenden Arbeiten in der Rubensstraße sein. Die Lutherstraße wird dann komplett gesperrt. Bis zur Fertigstellung dauert es laut Plan 15 Monate. Die lange Bauzeit auf einem relativ kurzen Abschnitt wird vor allem damit begründet, dass ein kompletter Austausch aller Versorgungsleitungen erfolgt. Auch Leerrohre kommen in den Boden, damit möglicherweise in Zukunft Glasfaserleitung für superschnelles Internet verlegt werden können.

Ferner wird die Brücke über den Stadtgraben erneuert. „Sie bekommt auf der Ostseite wieder das historische Geländer wie es auf der Westseite noch erhalten ist“, so Reimann weiter. Damit es noch schicker aussieht, erhalte die Brücke eine Beleuchtung mit „Latüchten“ nach dem Vorbild alter Gaslampen. Die übrigen Laternen entsprechen künftig denen in der Langen Straße. In Höhe des Walls ist eine Aufpflasterung zur Verkehrsberuhigung vorgesehen. Der abkürzende Trampelpfad vom Wall zur Lutherstraße werde bei der künftigen Gestaltung legalisiert. hieß es auf Nachfrage des Ministers.

Die Straßenoberfläche besteht auch in Zukunft aus Asphalt . „Aus denkmalpflegerischer Sicht wäre eine Pflasterung schöner gewesen“, räumt Reimann ein. „Aber es gibt Vorschriften zum Lärmschutz. Es darf gegenüber dem jetzigen Zustand keine Verschlechterung geben.“ Für eine Pflasterung hatten sich zuvor Bürger vergeblich in einer Unterschriftenaktion eingesetzt.

„Es gab eine Bürgerbeteiligung und auch Einzelgespräche“, informierte der Oberbürgermeister dazu. Anwohner hatten sich ebenfalls dafür engagiert, ab der Wallquerung auf der Ostseite auf den Gehweg zu verzichten. Am Haus Lutherstraße 10 gibt es eine Einengung. Zwar wird hier der Fußweg auch künftig schmaler sein, er soll aber im Interesse der Fußgänger, Kinderwagen- und Rollatorfahrer bestehen bleiben.

„Für die Fußwege werden wie in der Bau- und Burgstraße vorhandene Granitplatten wiederverwendet“, so Reimann weiter. „In den übrigen Bereichen kommt Betonpflaster zum Einsatz.“

Die Zahl der Parkplätze werde etwa der heutigen Stellplatzzahl in der Lutherstraße entsprechen, hieß es weiter. „Wir wollen alle Bäume erhalten“, versicherte Reimann. Dazu werde man beim Bau die Wurzeln schützen und mit Mineralstoffen das Wachstum unterstützen. Da die Lutherstraße im Sanierungsgebiet liegt, kostet der Ausbau die Grundstücksbesitzer erst einmal nichts. Nach Abschluss der Gesamtsanierung in einigen Jahren müssen sie Ausgleichsbeiträge für die Wertsteigerung bezahlen. „Sie können auch schon vorher überwiesen werden“, so Reimann. „Dafür gibt es einen Rabatt.“

Eckhard Oberdörfer

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